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Im Juli 2009 ist das Buch "Schweizer Asylrecht, EU-Standards und internationales Flüchtlingsrecht" erschienen. Durch eine Kooperation zwischen dem UNHCR-Verbindungsbüro für die Schweiz und Liechtenstein und der Schweizerischen Flüchtlingshilfe konnte eine umfassende Vergleichsstudie veröffentlicht werden.
Mit dem Schengen/Dublin-Assoziationsabkommen gelangt ein zentraler Rechtsakt der europäischen Asylrechtsharmonisierung, die Dublin-II-Verordnung, unmittbelbar in der Schweiz zur Anwendung. Die Migliedsstaaten der Europäischen Union entschieden mit dem Amsterdamer Vertrag, die Asylpolitik zur Gemeinschaftsaufgabe zu machen und für zentrale Bereiche des Asylrechts Mindeststandards festzulegen. In der ersten Phase der EU-Asylharmonisierung wurden Richtlinien mit Mindeststandards verabschiedet, sie kommen in den Mitgliedstaaten zur Anwendung. Die Schweiz wird den EU-Asyl-Acquis zunehmend berücksichtigen müssen. Die vorliegende Studie mit Beiträgen von namhaften Professorinnen und Professoren vergleicht das schweizerische Flüchtlingsrecht mit den europäischen Rechtsnormen. Darüber hinaus wird die Vereinbarketi des Schweizer Rechts und des europäischen Rechts mit internationalne Standards üpberprüft, wie sie die Genfer Flüchtilngskonvention und andere Menschenrechtsinstrumente festlegen.
Die Publikation "Schweizer Asylrecht, EU-Standards und internationales Flüchtlingsrecht" kann über den Stämpfli Verlag bestellt werden.
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