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<title>The United Nations Refugee Agency - UNHCR</title>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/</link>
<description>Updated every day</description>
<language>de-de</language>
<lastBuildDate>Fri, 12 Mar 2010 05:16:48 +0100</lastBuildDate>
<copyright>The United Nations Refugee Agency - UNHCR http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/</copyright>
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<title>Rebellen entfachen neue Vertreibungen im Kongo</title>
<description><![CDATA[Goma - In den letzten Monaten sind 12.500 Kongolesen durch Angriffe der ugandischen Rebellengruppe &#039;Lord’s Resistance Army&#039; (LRA) aus ihren Häusern vertrieben worden. Allein im Juli 2009 richteten sich 55 Überfälle in der Provinz Orientale, im nordöstlichen Teil der Demokratische Republik Kongo (DRC) gegen Zivilisten. Auch Orte im Bezirk Dungu waren von den Überfällen betroffen. 

]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td align="justify"><img height="162" width="350" src="/include/fckeditor/custom/Image/090810_kongo.jpg" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">&nbsp;</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>Rebellen entfachen neue Vertreibungen im Kongo</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<div align="justify"> 			</div>
			<div align="justify">Goma - In den letzten Monaten sind 12.500 Kongolesen durch Angriffe der ugandischen Rebellengruppe 'Lord&rsquo;s Resistance Army' (LRA) aus ihren H&auml;usern vertrieben worden. Allein im Juli 2009 richteten sich 55 &Uuml;berf&auml;lle in der Provinz Orientale, im nord&ouml;stlichen Teil der Demokratische Republik Kongo (DRC) gegen Zivilisten. Auch Orte im Bezirk Dungu waren von den &Uuml;berf&auml;llen betroffen. <br /><br />Seit September 2007 hat die LRA 1.273 Menschen get&ouml;tet sowie 655 Kinder und 1.427 Erwachsene entf&uuml;hrt. Binnenvertriebene berichten UNHCR von Vergewaltigungen, Raub und Brandstiftung der Rebellen. Mehr als 226.000 Menschen wurden allein aus dem Haut-Uele-Gebiet vertrieben. Aus dem Bas-Uele-Gebiet wurden nach UN-Sch&auml;tzungen weitere 42.000 Menschen vertrieben. <br /><br />Die humanit&auml;re Situation in diesem abgelegenen Teil der DRC bleibt weiterhin dramatisch. Aufgrund der andauernden &Uuml;bergriffe der LRA-Rebellen k&ouml;nnen die meisten Binnenvertriebenen unm&ouml;glich in ihre H&auml;user zur&uuml;ckkehren. Sie &uuml;bernachten in &ouml;ffentlichen Geb&auml;uden, z. B. in Schulen und Kirchen. Einige fanden auch Obdach bei Verwandten oder Bekannten. Nach Auskunft von lokalen Partnern ist die medizische Versorgung nicht gesichert; Krankenh&auml;usern fehlt es an Grundausstattung und das Trinkwasserangebot ist dauerhaft zu knapp. <br /></div>
			<p align="justify"><br />Bisher haben UNHCR und andere humanit&auml;re Organisationen 45 Prozent der Vertriebenen mit Essen, Decken, Schlafmatten und Kochgeschirr versorgen k&ouml;nnen. Die unsichere Lage im Land verhindert jedoch weitere humanit&auml;re Hilfe. Die anhaltende Unsicherheit und die schlechten, schwer passierbaren Stra&szlig;en sind die gr&ouml;&szlig;ten Hindernisse bei unserer Arbeit. Einige Gebiete, in die sich die Binnenvertriebenen gefl&uuml;chtet haben, sind nur aus der Luft zu erreichen. <br /><br />Nach wie vor besteht ein dringender Bedarf an Decken, Schlafmatten, Kanistern, Kochgeschirr, Moskitonetzen und Plastikplanen. Im Juli konnte UNHCR in Zusammenarbeit seinen Partnern, 1.074 Familien mit einer Grundausstattung versorgen. Davon profitierten rund 5.000 Menschen in den St&auml;dten Duru und Nangwakaza. Letztes Wochenende konnten weitere 800 Hilfslieferungen an Familien im Aru-Gebiet &uuml;bergeben werden. <br /><br /></p>
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2009-08-11/575</link>
</item>
<item>
<title>Tansania bürgert tausende Burundis ein </title>
<description><![CDATA[Daressalam - Die Behörden von Tansania haben letzte Woche (3.-7.08.2009) 3.568 burundische Flüchtlinge eingebürgert und ihnen nach mehr als drei Jahrzehnten Wartezeit die tansanische Staatsbürgerschaft verliehen. UNHCR begrüßt diese Entscheidung außerordentlich und sieht darin einen Meilenstein in der internationalen Flüchtingspolitik und in einem der schwierigsten und längsten Einbürgerungs-Prozesse weltweit. Die Burundis waren bereits 1972 nach Tansania geflohen. 

]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img src="/include/fckeditor/custom/Image/burundi-tanzania.jpg" width="359" height="234" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">&nbsp;</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>Tansania b&uuml;rgert tausende Burundis ein </h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<p align="justify">Daressalam - Die Beh&ouml;rden von Tansania haben in dieser Woche 3.568 burundische Fl&uuml;chtlinge eingeb&uuml;rgert und ihnen nach mehr als drei Jahrzehnten Wartezeit die tansanische Staatsb&uuml;rgerschaft verliehen. UNHCR begr&uuml;&szlig;t diese Entscheidung au&szlig;erordentlich und sieht darin einen Meilenstein in der internationalen Fl&uuml;chtingspolitik und in einem der schwierigsten und l&auml;ngsten Einb&uuml;rgerungs-Prozesse weltweit. Die Burundis waren bereits 1972 nach Tansania geflohen. <br /><br />Schon zu Beginn des Jahres 2008 hatte Tansania rund 218.000 burundischen Fl&uuml;chtlingen ein Angebot zur R&uuml;ckkehr in die Heimat oder auf Einb&uuml;rgerung gemacht. UNHCR hat in dieser Zeit zwischen der Regierung und den Betroffenen vermittelt - sowohl auf Seiten derer, die zur&uuml;ckkehren wollten, als auch f&uuml;r diejenigen, die den Wunsch ge&auml;ussert haben, in Tansania zu bleiben. Insgesamt haben sich die meisten, etwa 162.000 f&uuml;r die Einb&uuml;rgerung entschieden. <br /><br />Zu einem Durchbruch in den Verhandlungen kam es am 4. August 2009, als der tansanische Heimatminister der ersten Gruppe die Staatsb&uuml;rgerschaft genehmigte. Dabei wurden lediglich zwei von insgesamt 3.570 Einzelentscheidungen abgelehnt. Gleichzeitig hat die Regierung die zust&auml;ndigen Stellen angewiesen, &uuml;ber alle 218.000 Antr&auml;ge bis Ende des Jahres 2009 zu entscheiden. <br /><br />Unterdessen hat UNHCR &uuml;ber 45.000 Burundis unter einem enormen logistischen Aufwand zur R&uuml;ckkehr in die Heimat begleitet. Weitere 9.000 sollen in den verbleibenden Monaten des Jahres folgen. Daf&uuml;r ist allerdings das veranschlagte Budget von 28,2 Millionen US-Dollar nicht ausreichend. UNHCR kalkuliert mit etwa acht Millionen US-Dollar Mehraufwand, um die freiwillige R&uuml;ckkehr der Burundis beziehungsweise ihre Einb&uuml;rgerung noch in diesem Jahr zu einem gl&uuml;cklichen Ende zu bringen. <br /><br />Ferner unterst&uuml;tzt UNHCR die Burundis und die Regierung auch &uuml;ber die Einb&uuml;rgerung hinaus: So sollen Stra&szlig;en saniert und Schulen wiederaufgebaut werden. Ebenso Krankenh&auml;user, Brunnen und eine Flugpiste f&uuml;r die Regionen Rukwa und Tabora, die viel f&uuml;r die '1972-Burundis' getan haben. Die humanit&auml;re Hilfe von UNHCR l&auml;uft noch bis zum Ende des Jahres 2011. <br /><br />Auf dem H&ouml;hepunkt der Krise sind Mitte der 1990er-Jahre etwa eine halbe Million Menschen aus Burundi vertrieben worden. Die meisten fanden Zuflucht in Tansania. Heute gilt der Friedensprozess von Burundi als Vorbild f&uuml;r viele andere afrikanische Staaten, in denen Flucht und Vertreibung vorherrschen. UNHCR hofft, dass dem tansanischen Beispiel nun viele andere L&auml;nder folgen und Fl&uuml;chtlinge einb&uuml;rgern werden. Seit 2002 sind insgesamt mehr als 400.000 Menschen nach Burundi zur&uuml;ckgekehrt. <br /><br /></p>
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2009-08-10/574</link>
</item>
<item>
<title>Kongo weiter im Zentrum von Vertreibungen</title>
<description><![CDATA[Süd-Kivu – Bei den jüngsten Kämpfen im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRC) sind nach UNHCR-Schätzungen rund 56.000 Menschen innerhalb der vergangenen zwei Wochen zur Flucht gezwungen worden. Zentrum der schweren Auseinandersetzungen ist die Provinz Süd-Kivu, wo die Regierungstruppen FDLR gegen die Hutu-Rebellen vorgehen. ]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img height="196" src="/include/fckeditor/custom/Image/090731drc_big(2).jpg" width="350" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">&nbsp;</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>Kongo&nbsp;weiter im Zentrum von Vertreibungen</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<p align="justify">S&uuml;d-Kivu &ndash; Bei den j&uuml;ngsten K&auml;mpfen im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRC) sind nach UNHCR-Sch&auml;tzungen rund 56.000 Menschen innerhalb der vergangenen zwei Wochen zur Flucht gezwungen worden. Zentrum der schweren Auseinandersetzungen ist die Provinz S&uuml;d-Kivu, wo die Regierungstruppen FDLR gegen die Hutu-Rebellen vorgehen. <br /><br />Dabei sprechen Beobachter von vielen zerst&ouml;rten D&ouml;rfern, aus denen Tausende in die W&auml;lder oder andere scheinbar sichere Orte fliehen mussten. Viele Vertriebene halten sich in den H&uuml;geln westlich von Luyungi und Bwegera versteckt oder im S&uuml;den der St&auml;dte Lumera und Mulunge. Der Gro&szlig;teil der betroffenen Binnenvertriebenen hat sich allerdings an der Stra&szlig;e nahe der Grenze zu Burundi niedergelassen. <br /><br />UNHCR sch&auml;tzt dort etwa 30.000 Binnenvertriebene, die am Ruzizi Fluss bei den lokalen Einwohnern untergekommen sind. Einige Einheimische versorgen bis zu vier Fl&uuml;chtlingsfamilien mit Wasser und Nahrung, obwohl sie selber viel zu wenig haben. Die Einwohner trauen sich seit Wochen nicht mehr auf ihre Felder, da viele arbeitende Menschen ihren Einsatz mit dem eigenen Leben bezahlen mussten. <br /><br />Am 29. Juli 2009 haben die FDLR-Truppen das Dorf Lubumba, zehn Kilometer nordwestlich von Luvungi, &uuml;berfallen und &ouml;ffentliche Geb&auml;ude niedergebrannt. <br /><br />UNHCR will nun mit seinen Partnern mindestens 20.000 Binnenvertriebene in der Ruzizi Flussregion versorgen und transportiert bereits Nothilfepakete mit Decken, Matratzen, Seife und Kochgeschirr in das Gebiet. Die Lieferung ist aufgrund der widrigen Stra&szlig;enverh&auml;ltnisse und wegen mangelnder Sicherheitsvorkehrungen aber noch Tage unterwegs. <br /><br />Dar&uuml;ber hinaus hat UNHCR begonnen, die Menschen zu registrieren, um ihnen den entsprechenden Schutz zukommen zu lassen. UNHCR wird dabei ma&szlig;geblich von lokalen NGOs unterst&uuml;tzt. <br /><br />Insgesamt befinden sich in S&uuml;d-Kivu 536.000 Binnenvertriebene; 1,8 Millionen sind es im gesamten Land, vornehmlich im Osten der DRC. <br /><br /></p>
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2009-08-03/572</link>
</item>
<item>
<title>UNHCR-Sonderbotschafterin Angelina Jolie auf Mission im Irak</title>
<description><![CDATA[Bagdad - Bei einem Blitzbesuch im Irak hat sich UNHCR-Sonderbotschafterin Angelina Jolie am Donnerstag ein genaues Bild über die Lage der Binnenvertriebenen in der Region gemacht. Vor Pressevertretern warb die US-Schauspielerin für eine intensivere weltweite Unterstützung für das UNHCR-Programm im Irak. Anschließend traf sich die 34-Jährige mit Flüchtlingen, Regierungsvertretern und humanitären Helfern. 

]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img height="162" src="/include/fckeditor/custom/Image/090723_jolie.jpg" width="350" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">&nbsp;</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>UNHCR-Sonderbotschafterin Angelina Jolie auf Mission im Irak</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<p align="justify">Bagdad - Bei einem Blitzbesuch im Irak hat sich UNHCR-Sonderbotschafterin Angelina Jolie am Donnerstag ein genaues Bild &uuml;ber die Lage der Binnenvertriebenen in der Region gemacht. Vor Pressevertretern warb die US-Schauspielerin f&uuml;r eine intensivere weltweite Unterst&uuml;tzung f&uuml;r das UNHCR-Programm im Irak. Anschlie&szlig;end traf sich die 34-J&auml;hrige mit Fl&uuml;chtlingen, Regierungsvertretern und humanit&auml;ren Helfern. <br /><br />Gemeinsam mit dem stellvertretenden UNHCR-Hochkommissar L. Craig Johnstone besichtigte Jolie bereits zum dritten Mal den Irak und besuchte w&auml;hrend ihres Aufenthaltes bis zum Abend auch eine Unterkunft von Binnenvertriebenen in Chikook, nordwestlich von Bagdad, wo sie mit Familien aus dem Bezirk Abu Ghraib gesprochen hat. <br /><br />&quot;Dieses ist der Moment, wo sich die Lebensbedingungen von Grund auf verbessern lassen, aber die Iraker brauchen mehr Hilfe und Unterst&uuml;tzung um ihr Leben neu aufzubauen&quot;, so Jolie. <br /><br />Die UNHCR-Sonderbotschafterin diskutierte die Lage mit einer neunk&ouml;pfigen Familie, die ebenfalls aus Abu Ghraib geflohen war. &quot;Es kostet eine Menge Kraft, am Leben zu bleiben. Ich wei&szlig; nicht, ob ich diese Kraft habe&quot;, so der verzeifelte Familienvater. &quot;Zur&uuml;ck wollen wir aber sicher nicht. Unsere Nachbarn sind zur&uuml;ck gegangen und wurden kurze Zeit sp&auml;ter umgebracht.&quot; <br /><br />Dennoch hat sich die Situation f&uuml;r viele der irakischen Binnenvertriebenen verbessert. &quot;Nat&uuml;rlich ist dieses Leid nicht gerechtfertigt&quot;, so die US-Schauspielerin, &quot;aber ich bin sicher, UNHCR und die Regierung werden euch weiter bei der Landbeschaffung behilflich sein. Ihr braucht keine Hilfe, weil ihr arm seid, sondern weil ihr die Zukunft des Irak seid!&ldquo; <br /><br />&quot;Der Eindruck in diesem Lager ist schon hart. Aber da sind viele Menschen, die bereit sind in sichere Gebiete zur&uuml;ckzukehren. Es gibt Ver&auml;nderungen und es gibt R&uuml;ckkehrer. Keine gro&szlig;e Zahl, aber Fortschritte&ldquo;, erg&auml;nzt Jolie anschlie&szlig;end. <br /><br />Auch Johnstone &auml;u&szlig;erte sich bereits gestern in einem Meinungsaustausch gegen&uuml;ber dem irakischen Vizepr&auml;sidenten Tarek Al-Hashimi und dem Minister f&uuml;r Menschenrechte sehr positiv &uuml;ber die Verbesserungen der Sicherheitslage im Irak, verglichen mit seinem letzten Besuch 2007. <br /><br />Gemeinsam mit den Regierungsvertretern besprach Johnstone die M&ouml;glichkeiten einer freiwilligen R&uuml;ckkehr f&uuml;r die Fl&uuml;chtlinge und Binnenvertriebenen in ihre irakische Heimat sowie ihre Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Der Zeitpunkt f&uuml;r eine R&uuml;ckkehr von 20.000 Binnenvertriebenen sei f&uuml;r Ende 2009 geplant. Bislang hat UNHCR seit Mitte 2008 f&uuml;r knapp 200.000 Binnenvertriebene die freiwillige R&uuml;ckkehr organisiert. Innerhalb des UNHCR-Resettlement-Programms will die Europ&auml;ische Union 10.000 Iraker in den Mitgliedstaaten neuansiedeln - 2.500 davon in Deutschland. <br /><br />F&uuml;r die humanit&auml;re Hilfe im Irak kalkuliert UNHCR f&uuml;r 2009 insgesamt 178 Millionen US-Dollar. Mit Hilfe seiner Partner konnten binnen eines Jahres 5.000 H&auml;user und &ouml;ffentliche Geb&auml;ude f&uuml;r r&uuml;ckkehrende Familien errichtet werden. Insgesamt befinden sich im Irak etwa zwei Millionen Binnenvertriebene; 1,7 Millionen Iraker leben in den Nachbarl&auml;ndern Jordanien und Syrien - teilweise unter sehr widrigen Bedingungen. <br /><br />F&uuml;r die UNHCR-Sonderbotschafterin Angelina Jolie ist es bereits die dritte Reise in den Irak. Im August 2007 hat sie 1.200 Fl&uuml;chtlinge im Al-Waleed-Camp nahe der syrischen Grenze besucht. Jolie wurde 2001 von UNHCR zur Sonderbotschafterin ernannt. <br /><br /></p>
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2009-07-24/570</link>
</item>
<item>
<title>Somalia: Jenseits von Menschrechten und Grundversorgung</title>
<description><![CDATA[Mogadischu - Der nicht enden wollende Anstieg der Zahl an Binnenvertriebenen in Somalia stellt die humanitären UNHCR-Helfer vor immense Herausforderungen. Ansteigende Gewalt und Überfälle machen es für UNHCR und seine Partner nahezu unmöglich, auch nur die Grundversorgung der Flüchtlinge sicherstellen zu können. UNHCR appelliert daher an alle Konfliktpartien, wenigstens grundlegende Menschenrechte zu achten und die Sicherheit der Zivilbevölkerung und der Helfer zu garantieren. 

]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img height="162" src="/include/fckeditor/custom/Image/somalia090721_01.jpg" width="350" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">&nbsp;</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>Somalia: Jenseits von Menschrechten und Grundversorgung</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<p align="justify">Mogadischu - Der nicht enden wollende Anstieg der Zahl an Binnenvertriebenen in Somalia stellt die humanit&auml;ren UNHCR-Helfer vor immense Herausforderungen. Ansteigende Gewalt und &Uuml;berf&auml;lle machen es f&uuml;r UNHCR und seine Partner nahezu unm&ouml;glich, auch nur die Grundversorgung der Fl&uuml;chtlinge sicherstellen zu k&ouml;nnen. UNHCR appelliert daher an alle Konfliktpartien, wenigstens grundlegende Menschenrechte zu achten und die Sicherheit der Zivilbev&ouml;lkerung und der Helfer zu garantieren. <br /><br />Nach neuesten Sch&auml;tzungen von UNHCR sind mehr als 223.000 Menschen seit Anfang Mai aus Mogadischu geflohen. Allein in den letzten zwei Wochen zwangen die anhaltenden K&auml;mpfe zwischen Rebellen und Regierungstruppen mehr als 20.000 Einwohner aus Mogadischu zur Flucht. Fast alle suchen Zuflucht in dem Afgooye-Korridor, s&uuml;dwestlich der Hauptstadt. <br /><br />Die provisorisch errichteten Camps sind jetzt schon mit weit &uuml;ber 400.000 Binnenvertiebenen hoffnungslos &uuml;berf&uuml;llt. Es fehlen jegliche Einrichtungen zur Grundversorgung, wie eine sichere Unterkunft, Sanit&auml;ranlagen oder Trinkwasser. Heftige Regenf&auml;lle und der Mangel an Brunnen verschlimmern die hygienischen Umst&auml;nde und sind Brutst&auml;tten f&uuml;r Krankheiten. Lokale Partner von UNHCR berichten, dass die humanit&auml;ren Helfer am Ende ihrer physischen Kr&auml;fte sind. <br /><br />Derweilen behindern anhaltende K&auml;mpfe die Lieferung von essentieller humanit&auml;rer Hilfe zu den Camps im Afgooye-Korridor. Am Montag wurden zwei UN-Hilfegruppen in den Gebieten um Baidoa und Wajid &uuml;berfallen, so dass jegliche Hilfe von UNHCR in diesen Regionen zum Stillstand gekommen ist. In Mogadischu musste UNHCR alleine in dieser Woche die Verteilung von 4.000 Nothilfesets aus Sicherheitsgr&uuml;nden verschieben. <br /><br />Auch in dem kenianischen Fl&uuml;chtlinscamp Dadaab verschlechtern sich die Zust&auml;nde dramatisch. Obwohl die Grenze nach Kenia geschlossen ist, gelangen t&auml;glich immer mehr Menschen zu dem Dadaab Komplex. Hier haben bereits schon &uuml;ber 286.000 Menschen Zuflucht gefunden, obwohl die Versorgung urspr&uuml;nglich nur auf etwa 90.000 Fl&uuml;chtlinge ausgelegt war. <br /></p>
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2009-07-23/567</link>
</item>
<item>
<title>UNHCR geschockt über Morde an humanitären Helfern</title>
<description><![CDATA[Peshewar/Grosny – UNHCR ist durch zwei dicht aufeinander folgende Überfälle mit Todesfolge für humanitäre Helfer zutiefst erschüttert. Bei einem Attentat auf das UNHCR-Büro im Kutcha-Gari-Camp, im Nordwesten Pakistans, wurden am Dienstag zwei Menschen erschossen und ein weiterer schwer verletzt. Erst einen Tag zuvor ist Natalia Estemirova vom russischen UNHCR-Partner &#039;Memorial&#039; in Grosny entführt und ermordet aufgefunden worden. ]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img height="233" src="/include/fckeditor/custom/Image/Hochkommissar(2).jpg" width="350" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">&nbsp;</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>UNHCR geschockt &uuml;ber Morde an humanit&auml;ren Helfern </h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<p align="justify">Peshewar/Grosny &ndash; UNHCR ist durch zwei dicht aufeinander folgende &Uuml;berf&auml;lle mit Todesfolge f&uuml;r humanit&auml;re Helfer zutiefst ersch&uuml;ttert. Bei einem Attentat auf das UNHCR-B&uuml;ro im Kutcha-Gari-Camp, im Nordwesten Pakistans, wurden am Dienstag zwei Menschen erschossen und ein weiterer schwer verletzt. Erst einen Tag zuvor ist Natalia Estemirova vom russischen UNHCR-Partner 'Memorial' in Grosny entf&uuml;hrt und ermordet aufgefunden worden. <br /><br />Vier oder f&uuml;nf bewaffnete Personen hatten am Morgen eine Schie&szlig;erei vor dem UNHCR-B&uuml;ro Kutcha Gari begonnen. Zu der Zeit war Zill-e Usman auf dem Weg vom B&uuml;ro zu seinem Auto, als ihn die t&ouml;dlichen Sch&uuml;sse trafen. Der 59-j&auml;hrige Senior Programme Assistant erlag seinen Brustverletzungen auf dem Weg ins Krankenhaus. Ein weiterer UNHCR-Mitarbeiter &uuml;berlebte den Anschlag schwer verletzt. Sein Zustand ist nach Aussage der &Auml;rzte stabil. Ein Wachmann wurde ebenfalls getroffen und starb vor Ort. Spekulationen um eine geplante Entf&uuml;hrung oder Geiselnahme k&ouml;nnen bislang nicht best&auml;tigt werden. <br /><br />UNHCR-Fl&uuml;chtlingskommissar Ant&oacute;nio Guterres zeigte sich best&uuml;rzt, nachdem bereits der dritte UNHCR-Mitarbeiter in diesem Jahr in Pakistan get&ouml;tet wurde: &quot;Unser tiefstes Mitgef&uuml;hl gilt der Familie von Zill-e Ustan, insbesondere seiner Ehefrau und seinen vier Kindern&quot;, so Guterres bei einer Gedenkveranstaltung am Mittag in Genf. &quot;Es gibt keinen Grund, humanit&auml;re Helfer, die sich der Unterst&uuml;tzung der schutzbed&uuml;rftigsten Menschen verschrieben haben, zu &uuml;berfallen.&quot; <br /><br />Ebenso betroffen ist UNHCR &uuml;ber den gewaltsamen Tod von Natalia Estemirova, eine f&uuml;hrenden Menschenrechtsverteidigerin in Tschetschenien, die am Mittwoch in der Nachbarrepublik Inguschetien aufgefunden worden ist. Nach ersten Erkenntnissen wurde Estemirova in ihrem Wohnort Grosny entf&uuml;hrt und verschleppt und anschlie&szlig;end erschossen. <br /><br />Estemirova seit mehr als zehn Jahren f&uuml;r die Organisation Memorial aktiv, um Menschenrechtverletzungen in Tschetschenien zu untersuchen und daf&uuml;r zu sorgen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. <br /><br />2004 wurde die russische Organisation von UNHCR mit dem Nansenpreis f&uuml;r ihren couragierten und friedenskonsolidierenden Einsatz im Krisengebiet ausgezeichnet. <br /><br />Zill-e Usman war bereits seit 1984 f&uuml;r das UN-Fl&uuml;chtlingskommissariat in Peshewar t&auml;tig und mit dem Land und der Umgebung von Kutcha Gari bestens vertraut. Vor den t&ouml;dlichen Sch&uuml;ssen war der Pakistaner mit der freiwilligen R&uuml;ckkehr von Fl&uuml;chtlingen und Binnenvertriebenen im Grenzgebiet verantwortlich. <br /><br />Erst am 9. Juni 2009 war der UNHCR-Mitarbeiter Aleksander Vorkapic bei einem Bomebenattentat in Peshewar ums Leben gekommen. Im Februar wurde John Solecki aus dem UNHCR-B&uuml;ro in Quetta entf&uuml;hrt und sein Fahrer Syed Hashim get&ouml;tet. Solecki kam nach Wochen wieder frei. <br /><br />UNHCR leistet in Peshewar Hilfe f&uuml;r rund zwei Millionen Fl&uuml;chtlinge. Viele sind nach K&auml;mpfen zwischen Regierungstruppen und Taliban-Rebellen im August 2008 in das Gebiet gekommen. </p>
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2009-07-17/564</link>
</item>
<item>
<title>Pakistan: Regierung kündigt Rückkehr an</title>
<description><![CDATA[Peschawar- Die pakistanische Regierung stellte am vergangenen Donnerstag den ersten Schritt eines vierstufigen Programms zur Rückkehr von Binnenvertriebenen vor. Nach der derzeitigen Planung werden die ersten Flüchtlinge am kommenden Montag, 13. Juli, wieder die Möglichkeit haben, in ausgewählte Gebiete der Buner und Swat Regionen zurück- zukehren. 

]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img height="196" src="/include/fckeditor/custom/Image/090710pakistan_big(1).jpg" width="350" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">&nbsp;</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3 align="left">Pakistan: Regierung k&uuml;ndigt R&uuml;ckkehr an</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<p align="justify">Peschawar- Die pakistanische Regierung stellte am vergangenen Donnerstag den ersten Schritt eines vierstufigen Programms zur R&uuml;ckkehr von Binnenvertriebenen vor. Nach der derzeitigen Planung werden die ersten Fl&uuml;chtlinge am kommenden Montag, 13. Juli, wieder die M&ouml;glichkeit haben, in ausgew&auml;hlte Gebiete der Buner und Swat Regionen zur&uuml;ck- zukehren. <br /><br />Nach Regierungsbest&auml;tigung wird die R&uuml;ckkehr in Einklang mit den neuesten Richtlinien durchgef&uuml;hrt, die zuvor Vertreter von Regierung, UN und Partnerorganisationen gemeinschaftlich ausgearbeitet hatten. <br />Die so genannte 'Return Task Force' besteht aus Mitgliedern verschiedener UN- und anderer Hilfsorganisationen und steht unter dem Vorsitz der pakistanischen Regierung. Diese Arbeitsgruppe entwickelte Richtlinien zur Heimkehr, die auf den Prinzipien der Freiwilligkeit, Sicherheit und menschenw&uuml;rdigen R&uuml;ckkehr basieren. <br /><br />Die R&uuml;ckkehr auf freiwilliger Basis beinhaltet auch das Recht von Binnenvertriebenen, zuvor ausreichend Zugang zu Informationen &uuml;ber die Sicherheitslage, das Ausma&szlig; der Zerst&ouml;rung und den Zustand der Infrastruktur in ihrer Herkunftsregion zu haben. <br />Dies ist besonders wichtig in Hinblick auf das fundamentale Ausma&szlig; der Zerst&ouml;rung, von der diese Regionen betroffen sind. <br /><br />Ein weiterer kritischer Punkt ist die weitl&auml;ufige Verbreitung von gestreuten Mienen und explosiver Munition, die eine gro&szlig;e Gefahr f&uuml;r die Zivilbev&ouml;lkerung, allen voran f&uuml;r Kinder, darstellt. <br />Eine Untersuchung der Lage in den betroffenen Gebieten durch verschiedene Hilfsorganisationen wird die Bedingungen festsetzen, unter welchen eine nachhaltige R&uuml;ckkehr m&ouml;glich ist. <br /><br />Die 'Return Task Force' arbeitet derzeit an einem detaillierten Konzept, das am Wochenende den Beh&ouml;rden in Peschawar vorgestellt werden wird. <br /><br />Aufgrund der K&auml;mpfe zwischen Regierungstruppen und bewaffneter K&auml;mpfer in den nordwestlichen Grenzgebieten Swat, Buner und Lower Dir haben mehr als zwei Millionen Menschen seit Anfang Mai ihre Heimat verlassen m&uuml;ssen. Bisher konnten nur 260.000 Binnenvertriebene in den 21 Fl&uuml;chtlingscamps in Pakistan untergebracht werden. Die Mehrheit der Schutzbed&uuml;rftigen kam bei Gastfamilien, in Mietwohnungen oder in Schulgeb&auml;uden unter. <br /><br />Unter einem gemeinsamen Schutzprogramm helfen UNHCR und Partner- organisationen derzeit hunderttausenden von Familien vor Ort. Seit Anfang Juni unterst&uuml;tzt UNHCR mehr als 34.000 Familien ( 22.100 Menschen) in den Gebieten Nowshera, Charssada und Mardan. In Mardan hat sich UNHCR zum Ziel gesetzt, weitere 62.000 Familien, die derzeit noch au&szlig;erhalb der Camps leben, zu unterst&uuml;tzen, w&auml;hrend Partnerorganisationen zus&auml;tzlichen 42.000 Familien Hilfe bieten.</p>
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2009-07-14/560</link>
</item>
<item>
<title>Somalia: Größte Massenflucht seit zwei Jahren</title>
<description><![CDATA[Mogadischu - Der anhaltende Konflikt rund um die somalische Hauptstadt fordert weiterhin viele zivile Opfer. Verzweifelte Menschen und massive Vertreibungen bestimmen das Bild. Alleine am Montag zwangen die bereits seit acht Wochen anhaltenden Kämpfe zwischen den Rebellen und Regierungstruppen 204.000 Bewohner zur Flucht – so viele wie seit 2007 nicht mehr. Nach jüngsten Schätzungen beläuft sich die Zahl von Binnenvertriebenen in Somalia derzeit auf mehr als 1.2 Millionen Menschen. 

]]></description>
<Body><![CDATA[Somalia: Gr&ouml;&szlig;te Massenflucht seit zwei Jahren
<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img height="162" src="/include/fckeditor/custom/Image/090707somalia.jpg" width="350" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">&nbsp;</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>Somalia: Gr&ouml;&szlig;te Massenflucht seit zwei Jahren</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<p align="justify">Mogadischu - Der anhaltende Konflikt rund um die somalische Hauptstadt fordert weiterhin viele zivile Opfer. Verzweifelte Menschen und massive Vertreibungen bestimmen das Bild. Alleine am Montag zwangen die bereits seit acht Wochen anhaltenden K&auml;mpfe zwischen den Rebellen und Regierungstruppen 204.000 Bewohner zur Flucht &ndash; so viele wie seit 2007 nicht mehr. Nach j&uuml;ngsten Sch&auml;tzungen bel&auml;uft sich die Zahl von Binnenvertriebenen in Somalia derzeit auf mehr als 1.2 Millionen Menschen. <br /><br />Lokale Partner von UNHCR berichten, dass w&auml;hrend der K&auml;mpfe letzte Woche &uuml;ber 105 Zivilisten umgebracht und 382 Menschen verletzt wurden. <br /><br />Besonders sind die Stadtviertel Kaaran, Shangaani und Boondheere im Norden Mogadischus betroffen, die ehemals Oasen des Friedens in der von Zerst&ouml;rung und K&auml;mpfen heimgesuchten Gro&szlig;stadt waren. Viele Bewohner m&uuml;ssen nun erstmals seit Beginn des somalischen B&uuml;rgerkrieges im Jahre 1991 ihre H&auml;user und Hab und Gut hinter sich lassen. <br /><br />Die Betroffenen versuchen in den Afgooye-Korridor zu gelangen, der mit &uuml;ber 400.000 Fl&uuml;chtlingen hoffnungslos &uuml;berf&uuml;llt ist. Daher wagt die Mehrheit der Fl&uuml;chtlinge zunehmend den langen und gef&auml;hrlichen Weg durch die umk&auml;mpften Regionen wie Lower and Middle Shabelle, Galgaduud, Bay und Lower Juba. <br /><br />Erschwerend zu der prek&auml;ren Situation der Verfolgten kommt hinzu, dass die Grenzen nach Kenia offiziell geschlossen sind und kenianische Beh&ouml;rden auch keine Asylsuchenden ins Land lassen. Dennoch steigt die Zahl an Neuank&ouml;mmlinge in dem von UNHCR geleiteten Camp Dadaab nahe der somalischen Grenze im Norden Kenias kontinuierlich an. <br /><br />Seit Mai diesen Jahres haben sich dort bereits mehr als 11.000 somalische Fl&uuml;chtlinge registrieren lassen. Damit sind in Dadaab seit Anfang des Jahres bereits mehr als 36.000 Somalier angekommen. Die Gesamtzahl von Fl&uuml;chtlingen im v&ouml;llig &uuml;berf&uuml;llten Camp bel&auml;uft sich nun auf 284.306. Nach Informationen von UNHCR ist die tats&auml;chliche Anzahl an Fl&uuml;chtlingen jedoch wesentlich h&ouml;her, da viele Menschen sofort versuchen, in die gro&szlig;en St&auml;dte wie Nairobi oder Mombasa zu gelangen und dort Zuflucht suchen. </p>
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2009-07-09/557</link>
</item>
<item>
<title>50.000 Flüchtlinge aus Myanmar neuangesiedelt - Bedarf steigt weltweit an</title>
<description><![CDATA[Genf - Im Rahmen des globalen UNHCR-Programms zur Neuansiedlung von Flüchtlingen aus Erstzufluchtsländern (Resettlement) stehen derzeit nur rund 79.000 Plätze für Flüchtlinge zur Verfügung. Tatsächlich aber werden nächstes Jahr mehr als 200.000 Plätze benötigt, so UNHCR-Berechnungen, die am Dienstag in Genf vorgestellt wurden. Das größte Resettlement-Programm wird derzeit in Myanmar umgesetzt. 

]]></description>
<Body><![CDATA[<div align="justify">
<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img height="162" src="/include/fckeditor/custom/Image/090630myanmar.jpg" width="350" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">@UNHCR</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3 align="left">50.000 Fl&uuml;chtlinge aus Myanmar neuangesiedelt - Bedarf steigt weltweit an</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<p align="justify">Genf - Im Rahmen des globalen UNHCR-Programms zur Neuansiedlung von Fl&uuml;chtlingen aus Erstzufluchtsl&auml;ndern (Resettlement) stehen derzeit nur rund 79.000 Pl&auml;tze f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge zur Verf&uuml;gung. Tats&auml;chlich aber werden n&auml;chstes Jahr mehr als 200.000 Pl&auml;tze ben&ouml;tigt, so UNHCR-Berechnungen, die am Dienstag in Genf vorgestellt wurden. Das gr&ouml;&szlig;te Resettlement-Programm wird derzeit in Myanmar umgesetzt. <br /><br />Bereits seit 2004 hat UNHCR insgesamt 50.000 Fl&uuml;chtlinge aus Myanmar, die sich in Thailand ohne Aussicht auf einen sicheren Schutzstatus aufhalten, in Drittstaaten neu angesiedelt. Sie wurden vor allem von der USA aufgenommen, zudem von Kanada, Australien, Finnland, den Niederlanden, Neuseeland, Norwegen und Schweden. <br /><br />Die Zahl der Fl&uuml;chtlinge, f&uuml;r die ein Resettlement notwendig w&auml;re, &uuml;bersteigt jedoch bei weitem die Zahl der tats&auml;chlich vorhandenen Aufnahmepl&auml;tze. Mit dieser Erkenntnis begannen am Dienstag die diesj&auml;hrigen Resettlement- Konsultationen die vom 30 Juni bis 2. Juli in Genf stattfinden. Vertreten sind Regierungen von Aufnahmestaaten, UNHCR, NGO's und IOM. <br /><br />Weltweit gibt es mehr als 740.000 Fl&uuml;chtlinge, die in den n&auml;chsten Jahren dringend in Neuansiedlungs-Programmen aufgenommen werden m&uuml;ssen, um eine dauerhafte Perspektive zu erhalten. Betroffen sind vor allem Langzeit-Fl&uuml;chtlinge, die seit mehreren Jahren in ihren Erstzufluchtsl&auml;ndern ohne sicheren Schutzstatus ausharren m&uuml;ssen. <br /><br />Besonderes Augenmerk gilt auch seit Anfang 2007 der Situation von Fl&uuml;chtlingen aus dem Irak. UNHCR hat bereits diversen Staaten &uuml;ber 75.000 irakische Fl&uuml;chtlinge f&uuml;r eine Neuansiedlung vorgeschlagen, 20.000 alleine in diesem Jahr. Dennoch kommt die Aufnahme nur langsam voran, nicht zuletzt, weil einige Staaten in der Region keine Visa f&uuml;r die Resettlement-Teams aufnahmewilliger Drittstaaten erteilt haben. Diese treffen f&uuml;r den jeweiligen Staat die letzlich entscheidende Auswahl dar&uuml;ber, wer einen Aufnahmeplatz erh&auml;lt. <br /><br />Ohne einen gemeinsamen internationalen Kraftaufwand, um sowohl die Anzahl der Resettlement-Pl&auml;tze als auch die der aufnehmenden Staaten zu erh&ouml;hen, wird dieses Instrument des internationalen Fl&uuml;chtlingsschutzes in Zukunft unter zu gro&szlig;en Druck geraten. <br /><br />In den letzten beiden Jahren waren die Kapazit&auml;ten von UNHCR in diesem Bereich viel zu gering, um die Vielzahl der Fl&uuml;chtlinge mit Resettlement-Bedarf ausreichend unterst&uuml;tzen zu k&ouml;nnen. Derzeit steht noch nicht fest, wie viele Mitarbeiter f&uuml;r das Resettlement-Programm im n&auml;chsten Jahr eingesetzt werden k&ouml;nnen, da das Budget f&uuml;r 2010 noch nicht verabschiedet ist. </p>
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>
</div>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2009-07-02/554</link>
</item>
<item>
<title>Schlimme Gewalt in Somalia gegenüber Zivilisten</title>
<description><![CDATA[Mogadischu - Anhaltende Kämpfe und ein erschreckendes Ausmaß an Gewalt zwingen immer mehr Menschen in Somalia zur Flucht. UNHCR schätzt, dass seit dem erneuten Ausbruch der Kämpfe zwischen Regierungstruppen und der Opposition mehr als 160.000 Menschen fliehen mussten. Allein in dieser Woche zwang die Situation mehr als 26.000 Zivilisten zur Flucht aus der umkämpften Hauptstadt, 250 wurden im Juni bereits getötet.]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img height="233" src="/include/fckeditor/custom/Image/graphic(56).jpg" width="350" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">&copy; HCR/E.Hockstein </td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>Schlimme Gewalt in Somalia gegen&uuml;ber Zivilisten</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<p align="justify">Mogadischu - Anhaltende K&auml;mpfe und ein erschreckendes Ausma&szlig; an Gewalt zwingen immer mehr Menschen in Somalia zur Flucht. UNHCR sch&auml;tzt, dass seit dem erneuten Ausbruch der K&auml;mpfe zwischen Regierungstruppen und der Opposition mehr als 160.000 Menschen fliehen mussten. Allein in dieser Woche zwang die Situation mehr als 26.000 Zivilisten zur Flucht aus der umk&auml;mpften Hauptstadt, 250 wurden im Juni bereits get&ouml;tet. <br /><br />Seit Anfang Mai diesen Jahres liefern sich Regierungstruppen und die oppositionellen Al-Shabaab und Hisb-ul-Islam in weiten Gebieten nordwestlich von Mogadischu starke Gefechte und hinterlassen Leid, Zerst&ouml;rung und Vertreibung. Somalische Krankenh&auml;user registrierten bereits mehr als 250 zivile Tote und &uuml;ber 900 Verletzte seit Anfang Juni. <br /><br />Die Mehrheit derjenigen, die fliehen konnten, suchen Schutz und Unterkunft in sichereren Gebieten innerhalb der einstigen Metropole oder aber in Camps f&uuml;r Binnenvertriebene. UNHCR geht von &uuml;ber 49.000 Binnevertriebenen allein in Mogadischu und Umgebung aus. Weiteren 45.000 gelang es, den Afgooye- Korridor zu erreichen, wo bereits &uuml;ber 400.000 Fl&uuml;chtlinge leben. <br /><br />Berichte von einheimischen Partnerorganisationen best&auml;tigen, dass viele Betroffene planen, die Flucht in benachbarte Staaten zu wagen. Andere Neuank&ouml;mmlinge wiederum waren bereits Anfang des Jahres freiwillig aus Fl&uuml;chtlingscamps nach Mogadischu zur&uuml;ckgekehrt und mussten wegen der aufflammenden K&auml;mpfe Ihre H&auml;user erneut verlassen. <br /><br />Viele Fl&uuml;chtlinge berichten von den harten Umst&auml;nden und M&uuml;hsalen der Flucht. Um in die sicheren Camps zu gelangen, mussten sie die Fahrer bestechen, um &uuml;berhaupt Platz in einen der vollkommen &uuml;berf&uuml;llten Minibusse zu bekommen. Mehrere von ihnen erhielten trotz Zahlung keine Ticktes und wurden stehengelassen. <br /><br />Aufgrund der brisanten Sicherheitslage sind die Lieferungen von dringend ben&ouml;tigten humanit&auml;ren Hilfsg&uuml;tern in die Region sp&uuml;rbar zur&uuml;ckgegangen. Lokale Partner von UNHCR, die lebensnotwendige Versorgungskorridore zu den Camps aufgebaut haben, m&uuml;ssen sich immer h&auml;ufiger Gefahren aussetzen, um den Bed&uuml;rftigen helfen zu k&ouml;nnen. <br /><br />W&auml;hrenddessen nimmt die Anzahl von neuankommenden Fl&uuml;chtlingen im Nachbarstaat Kenia dramatisch zu. Seit Anfang des Jahres sind mehr als 38.000 Schutzsuchende dort angekommen, fast alle stammen aus Somalia. In Dadaab, mit &uuml;ber 200.000 Menschen das gr&ouml;&szlig;te Fl&uuml;chtlingslager der Welt, z&auml;hlte UNHCR allein im Juni 4.104 Neuank&ouml;mmlinge. <br /><br /></p>
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2009-06-29/550</link>
</item>
<item>
<title>Drei Mitarbeiter einer UNHCR-Partnerorganisation durch Explosion gestorben</title>
<description><![CDATA[Mazar-I-Sharif - Bei einer Explosion in der Provinz Jowzjan im Norden Afghanistans sind am Dienstag drei Mitarbeiter der UNHCR Partnerorganisation &#039;Development and Humanitarian Services for Afghanistan (DHSA)&#039; ums Leben gekommen. Die einheimischen Helfer waren gerade dabei, eines ihrer Projekte für zurückgekehrte Flüchtlinge zu besuchen, als ihr Fahrzeug über ein mit Sprengstoff gefülltes Behältnis fuhr.
]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img height="162" src="/include/fckeditor/custom/Image/090624_afghans.jpg" width="350" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">@UNHCR</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>Drei Mitarbeiter einer UNHCR-Partnerorganisation durch Explosion gestorben</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<p align="justify">Mazar-I-Sharif - Bei einer Explosion in der Provinz Jowzjan im Norden Afghanistans sind am Dienstag drei Mitarbeiter der UNHCR Partnerorganisation 'Development and Humanitarian Services for Afghanistan (DHSA)' ums Leben gekommen. Die einheimischen Helfer waren gerade dabei, eines ihrer Projekte f&uuml;r zur&uuml;ckgekehrte Fl&uuml;chtlinge zu besuchen, als ihr Fahrzeug &uuml;ber ein mit Sprengstoff gef&uuml;lltes Beh&auml;ltnis fuhr. <br /><br />Tief bewegt zeigte sich Adbul Qahar Mujadidi, Leiter der DHSA-Projekte in der n&ouml;rdlichen Balkh Provinz: 'Wir sind alle am Boden zerst&ouml;rt und geschockt durch diesen tragischen Vorfall, der das Leben von drei humanit&auml;ren Helfern gekostet hat, die sich unerm&uuml;dlich f&uuml;r gef&auml;hrdete afghanische Fl&uuml;chtlinge eingesetzt haben.' <br /><br />Mohammed Nader Frahad, Pressesprecher der Fl&uuml;chtlingshilfe in Kabul, dr&uuml;ckte ebenfalls sein Mitgef&uuml;hl aus: 'Alle bei UNHCR sind schwer getroffen durch diesem gro&szlig;en Verlust. Unser Mitgef&uuml;hl und Beileid gilt der DHSA und den Angeh&ouml;rigen der Opfer.' <br /><br />Dies war schon der zweite Zwischenfall innerhalb der letzten 24 Stunden, in dem UNHCR-Mitarbeiter Opfer von Gewalt in Afghanistan geworden sind. Bereits am Montag gerieten drei UNHCR-Helfer und ein Kollege vom 'World Food Programme (WFP)' in eine Explosion. Auf dem Weg von Laghma nach Jalalabad in Ost-Afghanistan &uuml;berholten sie mit ihrem Fahrzeug einen Milit&auml;rkonvoi, als eines der Fahrzeuge explodierte. <br /><br />Die UN-Mitarbeiter blieben unverletzt. Weitere Einzelheiten sind noch nicht bekannt. <br /><br />Seit Anfang Mai 2009 nimmt die Anzahl an registrierten Zwischenf&auml;llen in Afghanistan, die die Sicherheit der Mitarbeiter gef&auml;hrden, signifikant zu. DHSA arbeitet schon seit 2006 mit UNHCR zusammen. Diese Nichtregierungsorganisation ist vor allem auf die Bereitstellung von gesch&uuml;tzten Wohnm&ouml;glichkeiten f&uuml;r R&uuml;ckkehrer in den n&ouml;rdlichen Provinzen Afghanistans spezialisiert. <br /><br />Seit 2002 hat UNHCR die R&uuml;ckkehr f&uuml;r mehr als 188.000 Familien aus Afghanistan erm&ouml;glicht. F&uuml;r 2009 hat sich UNHCR zum Ziel gesetzt, etwa 10.000 Wohneinheiten f&uuml;r besonders schutzbed&uuml;rftige zur&uuml;ckkehrende Fl&uuml;chtlingsfamilien zu bauen, wovon insgesamt mehr als 48.600 Menschen profitieren werden. <br /><br />Die Familien werden besonders durch die Bereitstellung von Material wie Baustoffe, T&uuml;r- und Fensterrahmen und Werkzeugen unterst&uuml;tzt. <br /><br />Mehr als f&uuml;nf Millionen Afghanen sind seit dem Sturz des Taliban-Regimes wieder nach Afghanistan zur&uuml;ckgekehrt. Dies ist die gr&ouml;&szlig;te freiwillige R&uuml;ckkehr seit einem Jahrzehnt, die von UNHCR realisiert wurde. Letztes Jahr kehrten mehr als 278.500 afghanische Fl&uuml;chtlinge in ihr Heimatland zur&uuml;ck, das bis dahin mit Abstand gr&ouml;&szlig;te R&uuml;ckkehr-Projekt weltweit. <br /><br />Dennoch gibt es immer noch weit mehr als 2.8 Millionen afghanische Fl&uuml;chtlinge. Die meisten von Ihnen leben in Pakistan und im Iran. Nach neuesten Z&auml;hlungen von UNHCR stammt einer&nbsp;von vier Fl&uuml;chtlingen weltweit aus Afghanistan. <br /><br /><br />Ver&ouml;ffentlicht am: 24.06.2009 <br /><br /></p>
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2009-06-25/547</link>
</item>
<item>
<title>Am 20. Juni war Weltflüchtlingstag</title>
<description><![CDATA[Die UN-Vollversammlung hat den 20. Juni zum zentralen und internationalen Gedenktag für Flüchtlinge ausgerufen. Dieser Tag wird in vielen Ländern begleitet von Aktivitäten und Aktionen, um auf die besondere Situation und die Not von Flüchtlingen aufmerksam zu machen. ]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img height="162" alt="" src="/include/fckeditor/custom/Image/Bild.jpg" width="350" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">@ UNHCR</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3><font size="3">Am 20. Juni&nbsp;war Weltfl&uuml;chtlingstag</font></h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<p align="justify">'Gl&uuml;cklicherweise werden die meisten von uns in unserem Leben nicht mit jenem Schrecken und Leid konfrontiert, die Menschen wie uns zur Flucht zwingen. Alles hinter sich zu lassen, was einem lieb und teuer war, bedeutet, sich in einer unsicheren Zukunft wiederzufinden, in einer fremden Umgebung. Stellen sie sich vor, welchen Mut es erfordert, mit der Aussicht fertig zu werden, Monate, Jahre, wom&ouml;glich ein ganzes Leben im Exil verbringen zu m&uuml;ssen.' (UN- Fl&uuml;chtlingskommissar Ant&oacute;nio Guterres) <br />Warum einen Weltfl&uuml;chtlingstag? <br />Die UN-Vollversammlung hat den 20. Juni zum zentralen und internationalen Gedenktag f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge ausgerufen. Dieser Tag wird in vielen L&auml;ndern begleitet von Aktivit&auml;ten und Aktionen, um auf die besondere Situation und die Not von Fl&uuml;chtlingen aufmerksam zu machen. <br />Der Weltfl&uuml;chtlingstag ist ein Teil unserer gemeinsamen Bem&uuml;hungen. Er ist den Fl&uuml;chtlingen auf der ganzen Welt gewidmet, um ihre Hoffnungen und Sehns&uuml;chte nach einem besseren Leben zu w&uuml;rdigen - und um ihnen zu zeigen, dass wir sie nicht vergessen. <br />Mehr Aufmerksamkeit f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge <br />Die diesj&auml;hrige Kampagne unterstreicht die Allt&auml;glichkeit und Willk&uuml;r der Erfahrung mit Flucht und Vertreibung f&uuml;r jeden einzelnen Menschen. Hinter jeder Zahl, die in den Statistiken auftaucht, verbergen sich individuelle Schicksale. Jeder Betroffene hat seine eigene Geschichte zu erz&auml;hlen - das sind 34 Millionen Geschichten und Schicksale. <br />Was sie alle miteinander verbindet ist, dass sie aus ihrer gewohnten Umgebung, fernab von Familie und Freunden, herausgerissen wurden. Sie m&uuml;ssen fortan mit dem Gef&uuml;hl der Ohnmacht leben, dass Ihr eigenes Schicksal nicht mehr von ihnen selbst bestimmt werden kann. Und sie m&uuml;ssen mit der Ungewissheit fertig werden, ihre Familien, ihre Freunde und ihre Heimat wohlm&ouml;glich f&uuml;r immer verloren zu haben. <br />Das Motto des Weltfl&uuml;chtlingstages 2009 'Real people, real needs' m&ouml;chte den Mut und die Leistung der Betroffenen w&uuml;rdigen, mit dem alle Fl&uuml;chtlinge ihren ungewissen Alltag und die Perspektivlosigkeit bew&auml;ltigen. <br /><br /><strong>Die Schweiz am Weltfl&uuml;chtlingstag</strong> <br /><br />In Genf wurde der Weltfl&uuml;chtlingstag von zahlreichen Aktionen und Events begleitet. Als Auftakt zu den Feierlichkeiten zum Weltfl&uuml;chtlingstag trafen sich am 19. Juni um 11 Uhr die Mitarbeiter des UN Hochkommissariats f&uuml;r Fl&uuml;chtling im UNHCR Hauptgeb&auml;ude in Genf. In diesem Rahmen konnten die beiden ehemaligen Fl&uuml;chtlinge aus S&uuml;damerika, Herr Antonio Hodgers und Frau Karina Castillo, von ihren Erfahrungen berichten. <br />Herr Hodgers ist 1976 in Argentinien geboren, Berater f&uuml;r Mobilit&auml;t und derzeitig schweizer Nationalratsmiglied. Nachdem sein Vater als Widerstandsk&auml;mpfer der neu installierten Diktatur ermordet wurde, floh Herr Hodgers mit seiner Mutter aus Argentinien. <br />Frau Castillo ist 1956 in Chile geboren und arbeitet als Medizinlaborantin und Umweltexpertin. Sie musste aus Chile fliehen, als sie und ihr damaliger Ehemann zu Gegnern des Pinochet-Regimes erkl&auml;rt wurden. Beide hatten nach dem Staatsstreich 1973, die vom Pinochet-Regime verfolgten Personen Beihilfe zur Flucht geleistet. <br /><br />Im Anschluss an den Reden fand von 12:00 bis 13:30 Uhr ein Lauf der UNHCR-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Ehren des Weltfl&uuml;chtlingstages statt. Sammelpunkt war das UNHCR Hauptgeb&auml;ude in der &lt;Rue Montbrillant&gt;. Vom UNHCR verlief der Lauf &uuml;ber den &lt;Place des Nations&gt;, am Botanischen Garten und den Genfer See entlang, bis zur Mont Blanc-Br&uuml;cke. Der R&uuml;ckweg f&uuml;hrte vom Hauptbahnhof, &uuml;ber die &lt;Rue de Lausanne&gt; und &lt;Avenue de France&gt;, zum UNHCR zur&uuml;ck. <br />Zum Abschluss der Feierlichkeiten gab es ein Konzert der Schweizer Musikgruppe &ldquo;L&egrave; Vangle&rdquo;, mit einer Mischung aus Volks- und Popmusik, geplant. <br /><br />Die Genfer Verkehrsbetriebe (TPG) hatten im Rahmen des Weltfl&uuml;chtlingstages alle 850 Fahrzeuge mit UNHCR Fahnen ausgestatten. <br />Die Genfer Navigationsgesellschaft hisst zwischen dem 18. und 29. Juni auf drei ihrer Boote die UNHCR-Flagge. <br />Als H&ouml;hepunkt des Weltfl&uuml;chtlingstages wurde am 20. Juni das Genfer Wahrzeichen, der &lt;Jet d&acute;eau&gt;, mit der blauen UNHCR-Farbe angestrahlt. <br /><br /><strong>Kleidersammlung f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und Bed&uuml;rftige</strong> <br /><br />Anl&auml;sslich des Weltf&uuml;chtlingstages wurde eine Kleidersammlung f&uuml;r drei Fl&uuml;chtlingslager in S&uuml;dsudan organisiert. Insgesamt wurden zw&ouml;lf Kisten Kleidung mit jeweils ca. 80 bis 90 Kg (insgesamt 960 &ndash; 1000 Kg) gesammelt. Die Kleidersammlung besteht aus f&uuml;nf Kisten Kinder-, f&uuml;nf Kisten Frauen-, und zwei Kisten M&auml;nnerkleidung. <br />UNHCR m&ouml;chte sich an dieser Stelle bei DGM Veron Grauer S.A. (ZI Mouille-Galland, 24, ch.Grenet &ndash; CH-1214 Vernier, www.veron-grauer.ch) f&uuml;r die Organisation und den unentgeltlichen Transport der Kleidung in den Sudan bedanken. <br />Weiterhin konnten durch die UNHCR-Aktion 220 Kg Kleidung, insbesondere f&uuml;r den Winter, f&uuml;r das Schweizer Rote Kreutz gesammelt werden. <br /><br />Hintergrund f&uuml;r die Sammelaktion sind die seit September 2008 stattfindenden, zahlreichen &Uuml;bergriffe der ugandischen Rebellengruppe &bdquo;Lord&rsquo;s Resistence Army&ldquo;. Durch deren Angriffe wurden mehr als 150.000 Menschen in der Demokratischen Republik Kongo zu Binnenvertriebenen und &uuml;ber 16.000 Menschen in S&uuml;dsudan zu Fl&uuml;chtlingen. <br />Um f&uuml;r die Betroffenen Notunterk&uuml;nfte und erste Hilfe zu erm&ouml;glichen, wurden drei Fl&uuml;chtlingslager im S&uuml;dsudan errichtet, in denen mehr als 10.000 Fl&uuml;chtlinge bereits Zuflucht gefunden haben. <br /><br /></p>
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2009-06-18/543</link>
</item>
<item>
<title>Weltflüchtlingsstatistik 2008: 42 Millionen Menschen auf der Flucht</title>
<description><![CDATA[Genf/Berlin - Im Jahre 2008 waren insgesamt 42 Millionen Menschen auf der Flucht vor Verfolgung, gewaltsamen Konflikten, Krieg und Menschenrechtsverletzungen. Dies geht aus dem Bericht &quot;Global Trends&quot; des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) hervor, der heute in Genf veröffentlicht wurde. Nach dieser Weltjahresstatistik gab es Ende letzten Jahres 16 Millionen Flüchtlinge und Asylsuchende sowie 26 Millionen Binnenvertriebene, also Menschen, die innerhalb ihres Heimatlandes fliehen mussten.]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img height="162" src="/include/fckeditor/custom/Image/hautherkunftslaender.jpg" width="350" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">&copy; UNHCR</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h1 align="justify"><font size="3">Weltfl&uuml;chtlingsstatistik 2008: 42 Millionen Menschen auf der Flucht</font></h1>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<p align="justify">Genf/Berlin - Im Jahre 2008 waren insgesamt 42 Millionen Menschen auf der Flucht vor Verfolgung, gewaltsamen Konflikten, Krieg und Menschenrechtsverletzungen. Dies geht aus dem Bericht &quot;Global Trends&quot; des UN-Fl&uuml;chtlingskommissariats (UNHCR) hervor, der heute in Genf ver&ouml;ffentlicht wurde. Nach dieser Weltjahresstatistik gab es Ende letzten Jahres 16 Millionen Fl&uuml;chtlinge und Asylsuchende sowie 26 Millionen Binnenvertriebene, also Menschen, die innerhalb ihres Heimatlandes fliehen mussten. <br /><br />Aus dieser Gesamtzahl von 42 Millionen Menschen unterst&uuml;tzte UNHCR im letzten Jahr insgesamt 25 Millionen: 14,4 Millionen Binnenvertriebene (von insgesamt 26 Mio) und 10,5 Millionen Fl&uuml;chtlinge. 4,7 Millionen pal&auml;stinensische Fl&uuml;chtlinge werden hingegen von der UN-Organsation f&uuml;r pal&auml;stinensische Fl&uuml;chtlinge (UNRWA) betreut. <br /><br />Hauptaufnahmel&auml;nder von Fl&uuml;chtlingen waren Pakistan (1,8 Millionen), Syrien (1,1 Mio.), Iran (980.000), Deutschland (582.700), Jordanien (500.400), Tschad (330.500), Tansania (321.900) und Kenia (320.600). 80 Prozent der Fl&uuml;chtlinge weltweit leben in Entwicklungsl&auml;ndern. <br /><br />Die Hauptherkunftsl&auml;nder von Fl&uuml;chtlingen waren Afghanistan (2,8 Millionen) und Irak (1,9 Mio.). Damit kommen aus beiden Staaten bereits 45 Prozent der Fl&uuml;chtlinge, f&uuml;r die UNHCR t&auml;tig ist. Es folgen Herkunftsl&auml;nder wie Somalia (561.000), Sudan (419.000), Kolumbien (374.000 - inkl. Menschen in fl&uuml;chtlings&auml;hnlichen Situationen) und die Demokratische Republik Kongo (368.000). <br /><br />Dieser Bericht umfasst nur Angaben bis Ende 2008. &quot;Doch seitdem hat es neue Massenfluchtbewegungen gegeben, vor allem in Pakistan, Sri Lanka und Somalia&quot;, so UN-Fl&uuml;chtlingskommissar Ant&oacute;nio Guterres. &quot;Einige dieser Flucht- und Vertreibungssituationen k&ouml;nnen von kurzer Dauer sein, andere dauern Jahre oder sogar Jahrzehnte. Beispiele hierf&uuml;r sind Kolumbien, Irak, die Demokratische Republik Kongo und Somalia. All diese Konflikte haben zudem auch Fl&uuml;chtlinge hervorgebracht, die au&szlig;erhalb der eigenen Landesgrenzen Zuflucht suchten.&quot; <br /><br />Eine der gr&ouml;&szlig;ten humanit&auml;ren Krisen findet mit gesch&auml;tzten drei Millionen Binnenvertriebenen in Kolumbien statt. Im Irak waren Ende 2008 rund 2,6 Millionen Binnenvertriebene registriert - fast die H&auml;lfte von ihnen musste innerhalb der letzten drei Jahre ihre Heimatorte verlassen. In der sudanesischen Provinz Darfur gibt es &uuml;ber zwei Millionen Binnenvertriebene. Die j&uuml;ngste Gewalt im Osten der Demokratischen Republik Kongo und in Somalia hat die Zahl der Binnenvertriebenen auf 1,5 bzw. 1,3 Millionen anwachsen lassen. Auch in Kenia, Afghanistan, Pakistan, Sri Lanka und im Jemen hat sich die Zahl der Binnenvertriebenen gegen&uuml;ber dem Vorjahren erh&ouml;ht. <br /><br />Hingegen ist die Zahl der Fl&uuml;chtlinge unter UNHCR-Mandat im Vorjahr im Vergleich zu 2007 gesunken. Die Statistik weist f&uuml;r das Jahr 2008 insgesamt 10,5 Millionen Fl&uuml;chtlinge aus, w&auml;hrend es 2007 noch 11,4 Millionen waren. Dies h&auml;ngt zum einen mit der Zahl der freiwilligen R&uuml;ckkehrer zusammen, aber auch mit der nach unten korrigierten Zahl der Menschen in so genannten &quot;fl&uuml;chtlings&auml;hnlichen Situationen&quot; - hier vor allem im Irak und in Kolumbien. <br /><br />Die Zahl der Asylsuchenden ist im letzten Jahr im Vergleich zu 2007 um 28 Prozent auf 839.000 weltweit gestiegen. Die meisten Antr&auml;ge wurden in S&uuml;dafrika (207.000) und in den USA (49.600, UNHCR-Sch&auml;tzung) gestellt. In Frankreich waren es 35.400 und im Sudan 35.100. Deutschland und &Ouml;sterreich kamen 2008 auf insgesamt 22.085 bzw. 12.841 Asylerstantr&auml;ge. <br /><br />Nach Auskunft von &quot;Global Trends 2008&quot; leben insgesamt 5,7 Millionen Menschen bereits seit f&uuml;nf Jahren oder l&auml;nger im Exil ohne Aussicht auf eine rasche L&ouml;sung ihrer Probleme. Diese Gesamtzahl teilt sich in 29 verschiedene Situationen auf von 25.000 oder mehr Fl&uuml;chtlingen in 22 L&auml;ndern. <br /><br />2008 gab es insgesamt zwei Millionen R&uuml;ckkehrer. Dies sind deutlich weniger als im Jahr zuvor. Das h&auml;ngt im Besonderen mit der schlechten Sicherheitslage in Afghanistan und in Somalia zusammen. Im letzten Jahr kehrten 604.000 Fl&uuml;chtlinge in ihre Heimat zur&uuml;ck (17 Prozent weniger als 2007), zudem 1,4 Millionen Binnenvertriebene (minus 34 Prozent). Insgesamt kehrten innerhalb der letzten zehn Jahre gesch&auml;tzte elf Millionen Fl&uuml;chtlinge in ihr Heimatland zur&uuml;ck, die Mehrzahl von ihnen mit UNHCR-Unterst&uuml;tzung. <br /><br />UNHCR hat im letzten Jahr 121.000 Fl&uuml;chtlinge aus Erstzufluchtsstaaten f&uuml;r eine Neuansiedlung in Drittstaaten vorgeschlagen. Mehr als 67.000 wurden im Zuge eines sogenannten Resettlement-Verfahrens dort aufgenommen. <br /><br /><br />Ver&ouml;ffentlicht am: 16.06.2009 </p>
			<p align="justify">&nbsp;</p>
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2009-06-16/538</link>
</item>
<item>
<title>Gedenkminute für getöteten UNHCR-Mitarbeiter</title>
<description><![CDATA[Genf – Für den gestern bei einem Bombenanschlag in Pakistan getöteten UNHCR-Mitarbeiter ist am Mittwoch in der UNHCR-Zentrale in Genf und in anderen Büros weltweit eine Schweigeminute abgehalten worden. UN-Flüchtlingskommissar António Guterres zeigte sich tief bewegt, nachdem Aleksandar Vorkapic letzte Nacht bei dem Attentat auf das Hotel &quot;Pearl Continental&quot; in Peshawar ums Leben kam. Medien berichten über weitere Opfer innerhalb von UN-Partnerorganisationen. ]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><input type="image" height="166" width="360" src="/include/fckeditor/custom/Image/090610_hqstaff.jpg" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">&nbsp;</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>Gedenkminute f&uuml;r get&ouml;teten UNHCR-Mitarbeiter</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<p align="justify">Genf &ndash; F&uuml;r den gestern bei einem Bombenanschlag in Pakistan get&ouml;teten UNHCR-Mitarbeiter ist am Mittwoch in der UNHCR-Zentrale in Genf und in anderen B&uuml;ros weltweit eine Schweigeminute abgehalten worden. UN-Fl&uuml;chtlingskommissar Ant&oacute;nio Guterres zeigte sich tief bewegt, nachdem Aleksandar Vorkapic letzte Nacht bei dem Attentat auf das Hotel &quot;Pearl Continental&quot; in Peshawar ums Leben kam. Medien berichten &uuml;ber weitere Opfer innerhalb von UN-Partnerorganisationen. <br /><br />&quot;Aleksandar Vorkapic hat sich freiwillig f&uuml;r Noteins&auml;tze gemeldet und ist vergangenen Monat als Teil eines Nothilfe-Teams nach Pakistan entsandt worden&quot;, berichtete Guterres in der UNHCR-Weltzentrale in Genf. &quot;Es war sein erster Nothilfeeinsatz, und er hat sein Leben im Dienst f&uuml;r andere gegeben, bei der Hilfe f&uuml;r Hunderttausende Zivilisten, die in j&uuml;ngster Zeit im Nordwesten des Landes vertrieben worden waren.&quot; <br /><br />&quot;Wir alle bei UNHCR sind von dieser Trag&ouml;die wie am Boden zerst&ouml;rt&quot;, sagte Guterres, &quot;Unser tief empfundenes Beileid und Mitgef&uuml;hl gilt seiner Familie in Belgrad.&quot; Der Serbe Aleksandar Vorkapic hat seit dem Jahr 2000 als IT-Spezialist im B&uuml;ro des UN-Fl&uuml;chtlingshochkommissariats UNHCR in Belgrad gearbeitet. Er hinterl&auml;sst eine Frau und drei Kinder. <br /><br />Wie UN-Generalsekret&auml;r Ban Ki-moon verurteilte auch UNHCR-Chef Guterres den Anschlag, &quot;f&uuml;r den es keine Rechtfertigung geben kann&quot;. &quot;Humanit&auml;re Helferinnen und Helfer auf der ganzen Welt&quot;, so Guterres weiter, &quot;werden zunehmend zur Zielscheibe von Angriffen. Es sind letztlich die Bed&uuml;rftigen, die Vertriebenen und die Schutzlosen, die am meisten unter diesem Verlust zu leiden haben. Aleksandar Vorkapic ist der zweite UNHCR-Mitarbeiter, der in Pakistan in weniger als f&uuml;nf Monaten umgebracht wurde, in einem Land, in dem Hunderttausende Menschen von UNHCR-Hilfe abh&auml;ngen. Wieder sind wir gezwungen, uns zu fragen, wie wir die akuten Bed&uuml;rfnisse der Menschen befriedigen und gleichzeitig die Sicherheit unserer eigenen Mitarbeiter ausreichend sch&uuml;tzen k&ouml;nnen? Das ist ein wahrhaft schreckliches Dilemma.&quot; <br /><br />Bereits am 2. Februar 2009 war der UNHCR-Mitarbeiter Syed Hashim bei einem Angriff in Quetta erschossen worden. Dabei wurde B&uuml;roleiter John Solecki entf&uuml;hrt, konnte aber nach zwei Monaten wieder frei kommen. Bei dem Selbstmordanschlag in Peshewar wurden nach Angaben mindestens 16 Menschen get&ouml;tet und mehr als 60 verletzt. <br /><br />Foto: Suzy Hopper, UNHCR <br /><br /><br />Ver&ouml;ffentlicht am: 10.06.2009 <br /></p>
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2009-06-10/535</link>
</item>
<item>
<title>Erschreckende Gewalt in Somalias Hauptstadt</title>
<description><![CDATA[Mogadischu – Für die somalische Hauptstadt war das letzte Wochenende das bislang blutigste seit dem 8. Mai 2009. Durch die schweren Kämpfe zwischen bewaffneten Regierungstruppen und Rebellen von Al-Shabaab und Hisb-ul-Islam wurden tausende Somalier aus ihren Häusern im Nordwesten der Stadt vertrieben. Allein für den letzten Monat schätzt UNHCR die Zahl der Binnenvertriebenen aus Mogadischu auf 117.000; über 200 Menschen wurden getötet.]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img style="WIDTH: 355px; HEIGHT: 161px" height="162" src="/include/fckeditor/custom/Image/090609_somalichaos.jpg" width="350" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">&copy; UNHCR</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>Erschreckende Gewalt in Somalias Hauptstadt</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<p align="justify">Mogadischu &ndash; F&uuml;r die somalische Hauptstadt war das letzte Wochenende das bislang blutigste seit dem 8. Mai 2009. Durch die schweren K&auml;mpfe zwischen bewaffneten Regierungstruppen und Rebellen von Al-Shabaab und Hisb-ul-Islam wurden tausende Somalier aus ihren H&auml;usern im Nordwesten der Stadt vertrieben. Allein f&uuml;r den letzten Monat sch&auml;tzt UNHCR die Zahl der Binnenvertriebenen aus Mogadischu auf 117.000; &uuml;ber 200 Menschen wurden get&ouml;tet. <br /><br />Auch die Krankenh&auml;user halten den Ansturm von Verletzten und Vergewaltigten kaum Stand. Offizielle Sch&auml;tzungen gehen von etwa 700 Personen aus, die bei den K&auml;mpfen zum Teil erheblich verletzt worden sind. <br /><br />UNHCR verurteilt die Kampfhandlungen in Somalia aufs Sch&auml;rfste und ist zutiefst besorgt &uuml;ber die Lage in der Hauptstadt und im gesamten Land, die noch angespannter und extremer geworden, als sie ohnedies schon gewesen ist. Besonders die Art der K&auml;mpfe ist ersch&uuml;tternd, da Zivilisten und besonders Frauen und Kinder scheinbar willk&uuml;rlich von den Gruppen angegriffen, verletzt, vertrieben oder auch get&ouml;tet werden. <br /><br />NGO-Partner berichten von 218 Verwundeten im Krankenhaus von Dayniile, wovon 81 Frauen und Kinder unter 14 Jahren sind; auch ein sechs Monate altes Baby sei unter den Opfern. <br /><br />UNHCR-Mitarbeiter vor Ort sind deshalb gezwungen, die Verteilung von lebenswichtigen Hilfsg&uuml;tern in den Au&szlig;enbezirken von Mogadischu auszusetzen, da ihre eigene Sicherheit gef&auml;hrdet ist. Auch der Betrieb eines Krankenhauses wurde ausgesetzt, da &Auml;rzte und Personal ihren Arbeitsplatz nicht unversehrt erreichen konnten. Derzeit befinden sich 90 UNHCR-Helfer in Somalia, von denen 52 im Land selbst t&auml;tig sind und 38 von Nairobi aus die Hilfseins&auml;tze unterst&uuml;tzen. <br /><br />In Somalia k&auml;mpfen radikalislamische Milizen gegen die Regierung des ostafrikanischen Landes. Die Gr&auml;ueltaten der vergangenen Tage, besonders die an der Zivilbev&ouml;lkerung, sind nach Angaben von Augenzeugen entsetzlich und stellen einen klaren Bruch internationalen Rechts dar. <br /><br /><br />Ver&ouml;ffentlicht am: 09.06.2009 <br /></p>
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2009-06-09/534</link>
</item>
<item>
<title>Somalia: Sprunghafter Anstieg von Flüchtlingen nach erneuten Kämpfen</title>
<description><![CDATA[Mogadischu - Seit Beginn der wieder entflammten  Kämpfe zwischen Regierungstruppen und bewaffneter Opposition vor einem Monat mussten über 96.000 Einwohner der somalischen Hauptstadt ihre Häuser verlassen. Unter Ihnen befinden sich schätzungsweise immer noch 35.000 Menschen in der Stadt selbst. Da sie keinerlei Möglichkeiten haben zu fliehen, suchen sie immer noch nach Schutz und Unterkunftsmöglichkeiten in vermeintlich sichereren Stadtvierteln. ]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img style="WIDTH: 356px; HEIGHT: 145px" height="138" src="/include/fckeditor/custom/Image/090605_somalia.jpg" width="300" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">&copy; UNHCR</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>Somalia: Sprunghafter Anstieg von Fl&uuml;chtlingen nach erneuten K&auml;mpfen</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<p align="justify">Mogadischu - Seit Beginn der wieder entflammten K&auml;mpfe zwischen Regierungstruppen und bewaffneter Opposition vor einem Monat mussten &uuml;ber 96.000 Einwohner der somalischen Hauptstadt ihre H&auml;user verlassen. Unter Ihnen befinden sich sch&auml;tzungsweise immer noch 35.000 Menschen in der Stadt selbst. Da sie keinerlei M&ouml;glichkeiten haben zu fliehen, suchen sie immer noch nach Schutz und Unterkunftsm&ouml;glichkeiten in vermeintlich sichereren Stadtvierteln. <br /><br />Nur etwa 26.000 Menschen ist es bisher gelungen, die provisorischen Zeltlager im so genannten Afgooye-Korridor, etwa 30 Kilometer s&uuml;d-&ouml;stlich von Mogadischu, zu erreichen. Hier leben sie mit 400.000 weiteren Binnenvertriebenen zusammen. <br /><br />Ein Teil der &uuml;brigen 35.000 Fl&uuml;chtlinge sucht in den &uuml;brigen Gebieten Somalias Schutz, andere versuchen, die Nachbarl&auml;nder zu erreichen. <br /><br />Nach Angaben lokaler Partner von UNHCR in Somalia haben mehr als 2.000 Vertriebene vor, die Grenze nach Kenia illegal zu &uuml;berqueren. &Uuml;ber tausend von ihnen will offensichtlich ihr Leben riskieren, um die gefahrvolle Flucht &uuml;ber den Golf von Aden mit Hilfe von Menschenschmugglern zu wagen. Rund 600 Menschen gaben an, in &Auml;thiopien Zuflucht suchen zu wollen. <br /><br />Im benachbarten Kenia ist die Anzahl von Neuank&ouml;mmlingen aus Somalia innerhalb der letzten Woche sprunghaft angestiegen. Anstelle von durchschnittlich etwa 100 Vertriebenen pro Tag kommen nun fast 200 Menschen t&auml;glich &uuml;ber die Grenze. <br /><br />Seit Beginn des Jahres sind damit &uuml;ber 32.000 Somalier nach Kenia geflohen. Die Gesamtzahl somalischer Fl&uuml;chtlinge in diesem Land stieg somit auf insgesamt 297.000 an. <br /><br />UNHCR arbeitet weiterhin unter Hochdruck daran, humanit&auml;re Hilfe zu den Vertriebenen in Somalia zu bringen. Den lokalen Partnern von UNHCR ist es bereits gelungen, die ersten Lieferungen von Hilfsg&uuml;tern s&uuml;dlich von Mogadischu zu verteilen. Seit dem 26. Mai wurden an &uuml;ber 12.600 Menschen im Kah-Shiqaul-Gebiet Plastikplanen, Matratzen, Kochsets, Decken, Kanister und Hygieneartikel ausgegeben. <br /><br />Urspr&uuml;nglich waren weitere Verteilungen von Hilfsg&uuml;tern an &uuml;ber 30 000 Menschen f&uuml;r Anfang n&auml;chster Woche geplant, in der N&auml;he des &quot;Kilometer 13&quot; genannten Gebiets an den s&uuml;d-&ouml;stlichen Randgebieten der somalischen Hauptstadt. Anhaltende K&auml;mpfe zwischen Regierungstruppen und Oppositionsgruppen &uuml;ber die Kontrolle der Hauptversorgungsstra&szlig;e zwischen Mogadischu und der Afgooye-Region lassen jedoch derzeit keine weitere humanit&auml;re Unterst&uuml;tzung zu. <br /><br /><br /></p>
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2009-06-08/530</link>
</item>
<item>
<title>Pakistan berichtet von schaurigen Zuständen in Swat</title>
<description><![CDATA[Swat - Fast einen Monat lang haben sie in Kellerräumen Schutz gesucht, sich mühsam mit Spinat und indischem Naan-Brot am Leben gehalten. Sie mussten mit ansehen wie ihre Häuser von Granaten zerstört wurden. Nun sahen sich selbst die Unbeugsamsten unter den Bewohnern des Swat-Tals gezwungen, ihre Heimat zu verlassen.]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img style="WIDTH: 352px; HEIGHT: 153px" height="148" src="/include/fckeditor/custom/Image/090603_swat(1).jpg" width="320" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">&copy; UNHCR</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>Pakistan berichtet von schaurigen Zust&auml;nden in Swat</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<p align="justify">Swat - Fast einen Monat lang haben sie in Kellerr&auml;umen Schutz gesucht, sich m&uuml;hsam mit Spinat und indischem Naan-Brot am Leben gehalten. Sie mussten mit ansehen wie ihre H&auml;user von Granaten zerst&ouml;rt wurden. Nun sahen sich selbst die Unbeugsamsten unter den Bewohnern des Swat-Tals gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Am Wochenende nutzten Tausende die ausgesetzte Ausgangssperre, um in sicherere Gebiete der Distrikte Mardan, Swabi und Charsadda zu fliehen. <br /><br />&quot;T&auml;glich konnten wir die Sch&uuml;sse und Bomben h&ouml;ren. Wir konnten die Helikopter sehen&quot;, erz&auml;hlt Ajij, 35, ein Farmer aus der N&auml;he von Mingora, der Hauptstadt des Swat-Distrikts. <br /><br />Er traf am Montag zusammen mit seiner Ehefrau und f&uuml;nf Kindern in Sugar Mill ein, eines der zwei neuen Camps, die UNHCR &uuml;ber das Wochenende notd&uuml;rftig errichtet hat. Sein Haus wurde vor einer Woche komplett zerst&ouml;rt. Gl&uuml;cklicherweise befand sich zu diesem Zeitpunkt niemand mehr im Haus. &quot;Jetzt ist Erntezeit. Wir werden definitiv unsere Ernte verlieren&quot;, klagt Ajij. <br /><br />Viele der neu angekommenen Fl&uuml;chtlinge berichten &uuml;ber den extremen Mangel an Nahrung und Medikamenten in Swat. <br /><br />Der 40 Jahre alte Bakhatali, der ebenfalls erst in dieser Woche in Sugar Mill ankam, berichtet, dass er sich zusammen mit seiner Ehefrau und seinen sechs Kindern f&uuml;r einen Monat im Keller versteckte, bevor sie schlie&szlig;lich doch gezwungen waren, zu fliehen. &quot;Wir hatten sehr viel Angst vor all den Bomben&quot;, sagt er. &quot;Die Kinder konnten nicht schlafen. Ich musste ihnen Watte in die Ohren stopfen.&quot; <br /><br />Mohammed, 40, Vater von zwei kleinen Kindern, erz&auml;hlt, dass sie sich aufgrund der vielen Bombenangriffe nicht aus dem Haus trauten. &quot;Aber als wir geh&ouml;rt haben, dass die Ausgangssperre aufgehoben wurde, sind wir durch die Berge nach Batkhila gelaufen.&quot; Von dort konnten sie mit einem Bus weiter nach Mardan gebracht werden. <br /><br />Die Feuerpause an diesem Wochenende war seit langem die erste Gelegenheit f&uuml;r alle im Kriegsgebiet Eingeschlossenen, um in sicherere Gebiete zu entkommen. Viele der Familien berichteten, dass sie aus dem Swat-Tal von Trucks hinausgebracht wurden, die die Regierung ihnen bereitstellte. Die Trucks brachten sie zum Yar-Hussain-Camp in Swabi oder Sugar Mill in Charsadda. <br /><br />Andere erz&auml;hlten, dass sie einen Teil des Weges zu Fu&szlig; zur&uuml;cklegen mussten bevor sie Busse erreichten, die sie zu sichereren Gegenden bringen konnten. Einige konnten private Unterk&uuml;nfte anmieten, andere fanden eine Unterkunft bei Gastfamilien oder in Schulen. <br /><br />Hunderttausende sind inzwischen im vergangenen Monat vor den K&auml;mpfen im Swat-Tal, in Lower Dir und Buner geflohen. Um den Fl&uuml;chtlingen helfen zu k&ouml;nnen, hat UNHCR, zusammen mit seinen Partnern und den Regierungsbeh&ouml;rden vor Ort, zwei neue Camps in den Distrikten Charsadda und Peshawar errichtet. <br /><br />In Sugar Mill konnten 400 Familien, etwa 2.400 Personen, untergebracht werden. Am Dienstag kamen weitere 175 Fl&uuml;chtlingsfamilien dazu. <br />UNHCR hat Hilfspakete mit K&uuml;chensets, Kanistern und Decken f&uuml;r &uuml;ber 850 Familien bereitgestellt. Die Regierung sorgt f&uuml;r die n&ouml;tige Anzahl Zelte. <br /><br />UNHCR hat Elektrizit&auml;t im neuen Camp eingerichtet und f&uuml;r den n&ouml;tigen Sonnenschutz bei speziellen Zeltunterk&uuml;nften gesorgt. Ziegelsteine wurden ausgegeben, damit die Betroffenen Feuerst&auml;tten f&uuml;r ihre Mahlzeiten errichten k&ouml;nnen. <br /><br />Im Camp von Jalala in der Region Mardan, hat UNHCR-Partner IDRAK mittlerweile 120 gr&uuml;ne Netze &uuml;ber jedem Familienzelt errichtet, um den Menschen mehr Schutz vor der fast unertr&auml;glichen Hitze geben zu k&ouml;nnen. 900 weitere Netze sollen in den n&auml;chsten Tagen geliefert werden. <br /><br />F&uuml;r Neuank&ouml;mmlinge wie Ajij, der an die k&uuml;hleren Temperaturen im Swat-Tal gew&ouml;hnt ist, sind die hohen Temperaturen nur eine von vielen Schwierigkeiten, denen er ausgesetzt ist. &quot;Wir haben kleine Kinder&quot;, erz&auml;hlt er. &quot;Diese hohen Temperaturen halten sie nicht aus. Ich m&ouml;chte zur&uuml;ck nach Hause.&quot; <br /><br /></p>
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2009-06-04/526</link>
</item>
<item>
<title>Eskalierende Gewalt zwingt Somalier zur Flucht</title>
<description><![CDATA[Mogadischu - Mehr als 67.000 Somalier sind nach der jüngsten Gewalteskalation aus Mogadischu geflohen. Bereits am 8. Mai brachen intensive Kämpfe zwischen der Regierung und oppostionellen Gruppen in einigen der nordwestlichen Gebieten der Stadt aus.]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img height="239" alt="" src="/include/fckeditor/custom/Image/graphic(50).jpg" width="359" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">&copy; UNHCR</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>Eskalierende Gewalt zwingt Somalier zur Flucht</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<p align="justify">Mogadischu - Mehr als 67.000 Somalier sind nach der j&uuml;ngsten Gewalteskalation aus Mogadischu geflohen. Bereits am 8. Mai brachen intensive K&auml;mpfe zwischen der Regierung und oppostionellen Gruppen in einigen der nordwestlichen Gebieten der Stadt aus. <br /><br />Der Gro&szlig;teil der Vertriebenen nutzt den Korridor in Richtung Afgooye, s&uuml;dwestlich von Mogadischu. In Afgooye sind in den letzten beiden Jahren bereits eine gro&szlig;e Zahl provisorischer Camps entstanden. Diese Lager beherbergen bereits etwa 400.000 Binnenvertriebene. Jene Vertriebene, denen es nicht m&ouml;glich ist, diese 30 Kilometer zu bew&auml;ltigen, suchen Zuflucht in den s&uuml;dwestlichen Regionen Mogadischus, die von den K&auml;mpfen bislang noch nicht verw&uuml;stet wurden. <br /><br />Die sich zuspitzende Sicherheitslage hat die Lieferungen dringend ben&ouml;tigter humanit&auml;rer Hilfsg&uuml;ter in und um Mogadischu stark eingeschr&auml;nkt. Lokale Organisationen, die versuchen den Fl&uuml;chtlingen zu helfen, stehen bei ihren Aktionen wachsenden Sicherheitsproblemen gegen&uuml;ber. Um der Nachfrage nach Unterk&uuml;nften und grundlegenden Hilfsg&uuml;tern in der sich ausbreitenden Notsituation entgegen zu kommen, begann UNHCR in Zusammenarbeit mit lokalen somalischen Partnern mit der Verteilung von Hilfsg&uuml;tern an 50.000 Menschen. Zumeist K&uuml;chensets, Plastikplanen, Bettlaken und Matten. W&auml;hrenddessen steigt auch die Zahl somalischer Fl&uuml;chtlinge, die in die benachbarten L&auml;nder fliehen. <br /><br />Somalia geh&ouml;rt zu den L&auml;ndern mit den meisten Vertriebenen weltweit. UNHCR sch&uuml;tzt und unterst&uuml;tzt eine halbe Million Somalier in den benachbarten L&auml;ndern; darunter Kenia (292.194), Jemen (142.394), &Auml;thiopien (40.439), Uganda (8.889), Djibouti (8.741), Eritrea (4.636) und Tansania (1.527). UNHCR koordiniert zudem den Schutz und die Unterk&uuml;nfte f&uuml;r 1.3 Millionen Vertriebene in Somalia. <br /><br /><br />Ver&ouml;ffentlicht am: 27.05.2009 </p>
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2009-05-28/521</link>
</item>
<item>
<title>Brütende Hitze plagt Flüchtlinge in Pakistan</title>
<description><![CDATA[Swat - Die Zahl der Binnenvertriebenen in Pakistan hat die 1.7 Millionen überschritten. Die von Behörden und UNHCR seit 2. Mai registrierten Menschen flohen vor Kämpfen in den Regionen Lower Dir, Buner und Swat, im Nordwesten von Pakistan. Rund 200.000 von ihnen leben in Camps, der Rest wohnt bei Verwandten und Freunden, in Schulen oder anderen öffentlichen Gebäuden. UNHCR benötigt weitere 84 Millionen US-Dollar, um die Vertriebenen entsprechend versorgen zu können.]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img style="WIDTH: 379px; HEIGHT: 234px" height="240" src="/include/fckeditor/custom/Image/090522_pakiNEU.jpg" width="520" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">&copy; UNHCR</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>Br&uuml;tende Hitze plagt Fl&uuml;chtlinge in Pakistan</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">Swat - Die Zahl der Binnenvertriebenen in Pakistan hat die 1.7 Millionen &uuml;berschritten. Die von Beh&ouml;rden und UNHCR seit 2. Mai registrierten Menschen flohen vor K&auml;mpfen in den Regionen Lower Dir, Buner und Swat, im Nordwesten von Pakistan. Rund 200.000 von ihnen leben in Camps, der Rest wohnt bei Verwandten und Freunden, in Schulen oder anderen &ouml;ffentlichen Geb&auml;uden. UNHCR ben&ouml;tigt weitere 84 Millionen US-Dollar, um die Vertriebenen entsprechend versorgen zu k&ouml;nnen. <br /><br />In der aktuellen Notsituation geh&ouml;rt es zu den Hauptaufgaben von UNHCR, Unterk&uuml;nfte und andere Hilfsg&uuml;ter zur Verf&uuml;gung zu stellen sowie beim Aufbau und der Koordination der Fl&uuml;chtlinglager zu helfen. Ferner unterst&uuml;tzt UNHCR die lokalen Beh&ouml;rden bei der Registrierung der Binnenvertriebenen. <br /><br />In den Camps arbeitet UNHCR nun daran, mehr Sonnenschutz zu errichten, um die Menschen vor der br&uuml;tenden Hitze von rund 45 Grad zu sch&uuml;tzen. Die Vertriebenen stammen aus k&uuml;hleren Klimabereichen wie dem Swat-Tal und leiden besonders an den Temperaturen. UNHCR m&ouml;chte deshalb so schnell wie m&ouml;glich getrennte Gemeinschaftsunterk&uuml;nfte f&uuml;r Frauen und M&auml;nner und gek&uuml;hlte R&auml;ume mit Elekrizit&auml;t, Ventilatoren und K&uuml;hlvorrichtungen aufbauen. Diese Ma&szlig;nahmen sollen den Vertriebenen eine Atempause von der t&auml;glichen Hitze verschaffen. <br /><br />Ferner errichtet UNHCR Einzel- und Gemeinschaftsk&uuml;chen in den Camps. Bislang wurden die Binnenvertriebenen von der Regierung mit warmen Mahlzeiten versorgt. Jetzt sollen allerdings die notwendigen Ma&szlig;nahmen getroffen werden, damit sich die Menschen in Zukunft selbst ihre Essensrationen zubereiten k&ouml;nnen. UNHCR bringt au&szlig;erdem textile Trennw&auml;nde vor den Zelten an und verschafft den Frauen dadurch in den Camps mehr Privatssph&auml;re. Zus&auml;tzlich versucht UNHCR weiteres Land zu erschlie&szlig;en. Darauf sollen neue Fl&uuml;chtlingslager errichtet beziehungsweise die bestehenden erweitert werden. <br /><br />Au&szlig;erhalb der Camps besuchten UNHCR-Mitarbeiter &uuml;ber 700 Schulen, in denen tausende von Menschen untergebracht wurden. Anfang der Woche begann UNHCR damit, grundlegende Hilfsmittel an die dort lebenden Fl&uuml;chtlinge zu verteilen. Gr&ouml;&szlig;tenteils sind die Binnenvertriebenen in den Schulen auf die Gro&szlig;z&uuml;gigkeit der pakistanischen Gemeinschaft angewiesen. Viele Familien, die in der N&auml;he wohnen, bringen den Menschen Essen und sommerliche Kleidung. <br /><br />Das von UNHCR in Nowshera eingerichtete Hilfsg&uuml;terdepot erh&auml;lt jetzt auch privat gespendete Waren, darunter Ventilatoren und Sommerkleidung. Dringend ben&ouml;tigt werden weiterhin Kopfkissen, Seife, einfache Wasserk&uuml;hler und Bettlaken. <br /><br />Im Zuge des gemeinsamen UN-Appells rief UNHCR dazu auf, weitere 84 Millionen US-Dollar f&uuml;r seine Mission im Nordwesten Pakistans zur Verf&uuml;gung zu stellen. Um ihren humanit&auml;ren Auftrag zu erf&uuml;llen, ben&ouml;tigen die Vereinten Nationen und ihre Partner Mittel in H&ouml;he von insgesamt 543.172.583 US-Dollar. Bislang wurden rund erst 88.524.302 US-Dollar bewilligt. <br /><br />Heute Morgen riefen die Vereinten Nationen in Islamabad deshalb zu weiteren dringenden Spenden auf, um den am st&auml;rksten betroffenen Menschen bis zum Jahresende zu helfen. Insgesamt wird UNHCR bis Ende 2009 rund 105 Millionen US-Dollar f&uuml;r seine Hilfsaktion brauchen, wobei noch immer 84 Millionen US-Dollar offen sind. <br /><br /><br /><br /><br /></td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2009-05-25/516</link>
</item>
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<title>Fast eine Million Vertriebene Pakistaner im Mai </title>
<description><![CDATA[Islamabad - Während des Besuchs in einem von UNHCR unterstützten Camp rief UN-Flüchtlingskommissar António Guterres zu &quot;massiver internationaler Hilfe&quot; auf. 987.000 Pakistaner sind allein im Mai 2009 durch Kämpfe im Nordwesten des Landes vertrieben und von UNHCR registriert worden. Die Zahl wächst stetig an.]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img style="WIDTH: 401px; HEIGHT: 237px" height="240" src="/include/fckeditor/custom/Image/090805_pakistan(4).jpg" width="520" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">&copy; UNHCR</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>Fast eine Million Vertriebene Pakistaner im Mai </h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">Islamabad - W&auml;hrend des Besuchs in einem von UNHCR unterst&uuml;tzten Camp rief UN-Fl&uuml;chtlingskommissar Ant&oacute;nio Guterres zu &quot;massiver internationaler Hilfe&quot; auf. 987.000 Pakistaner sind allein im Mai 2009 durch K&auml;mpfe im Nordwesten des Landes vertrieben und von UNHCR registriert worden. Die Zahl w&auml;chst stetig an. <br /><br />&quot;Ich f&uuml;hle mich verpflichtet, hier her zu kommen und meine pers&ouml;nliche Solidarit&auml;t mit der pakistanischen Bev&ouml;lkerung auszudr&uuml;cken,&quot; sagte Guterres zu Beginn seines dreit&auml;gigen Besuchs in Pakistan. Er wolle sich ein Bild von der UNHCR-Nothilfe w&auml;hrend der Fl&uuml;chtlingskatastrophe machen. <br /><br />&quot;Ich will die Gelegenheit nutzen, um an die massive internationale Unterst&uuml;tzung zu appellieren. Das ist kein Moment f&uuml;r kleine Gesten&quot;, f&uuml;gte Guterres hinzu. Er erkl&auml;rte, es w&auml;re an der Zeit, dass die internationale Gemeinschaft Pakistan seine Gro&szlig;z&uuml;gigkeit der letzten Jahren gegen&uuml;ber Millionen afghanischer Fl&uuml;chtlinge zur&uuml;ckzahle. <br /><br />Der UN-Fl&uuml;chtlingskommissar &auml;u&szlig;erte sich erstaunt &uuml;ber das Ausma&szlig; und die Geschwindigkeit, mit der sich die Vertreibung verbreite. Bislang seien mehr als 987.000 Menschen seit dem 2. Mai 2009 als Fl&uuml;chtlinge registriert worden. 80.000 von ihnen leben in Camps wie Yar Hussain. Die Menschen kommen zu den bereits 550.000 registrierten Binnenfl&uuml;chtlingen hinzu, die seit August letzten Jahres bei fr&uuml;heren K&auml;mpfen im Nordwesten des Landes vertrieben worden sind. <br /><br />&quot;Der Gro&szlig;teil dieser Geflohenen lebt nicht in Camps, sondern wohnt bei Verwandten und Freunden sowie in Mietunterk&uuml;nften&quot;, sagte Guterres. &quot;Doch das f&uuml;hrt zu gewaltiger sozialer und wirtschaftlicher Not bei den Menschen. Die Ausma&szlig;e des Problems liegen weit &uuml;ber den verf&uuml;gbaren Ressourcen.&quot; <br /><br />W&auml;hrend seines Besuchs im Yar-Hussain-Camp in der Region Swabi sprach Guterres mit vielen Fl&uuml;chtlingsfamilien, erlebte mit, wie Neuank&ouml;mmlinge registriert wurden und traf pakistanische humanit&auml;re Helfer. Guterres besuchte ferner das Verteilungszentrum des Weltern&auml;hrungsprogramms (WFP), das in Swabi Stadt aufgebaut worden war. Er traf Helfer, die Nahrungsmittel und UNHCR-Non Food-Items verteilten. <br /><br />Zuvor hatte sich Guterres mit Najmuddin Khan, dem Minister der pakistanischen Grenzprovinz, und Vertreter der Kommission f&uuml;r afghanische Fl&uuml;chtlinge, Frida Wazir, getroffen. Am Freitag wird Guterres weitere offizielle Termine wahrnehmen. <br /><br />UNHCR hatte schnell auf die sich ausbreitende humanit&auml;re Krise im Nordwesten Pakistans reagiert. Hunderttausende flohen bislang vor K&auml;mpfen zwischen Regierungskr&auml;ften und Militanten. Als Teil des gemeinsamen UN-Auftrags wurden Unterk&uuml;nfte und Hilfe zur Verf&uuml;gung gestellt. <br /><br />Nach jahrzehntelanger Hilfe f&uuml;r afghanische Fl&uuml;chtlinge ist UNHCR bereits viel in Pakistan t&auml;tig. Die UN-Fl&uuml;chtlingsorganisation konnte mit der Verteilung von Hilfsg&uuml;tern aus seinen Lagern beginnen, als das Ausma&szlig; der aktuellen Krise klar wurde. UNHCR half - zusammen mit seinen &ouml;rtlichen und internationalen Partnern - neue Camps f&uuml;r die Binnenvertriebenen zu bauen und Aufnahme- und Registrierungszentren zu errichten. <br /><br />Am Dienstag brachte UNHCR bereits 120 Tonnen zus&auml;tzliche Hilfsg&uuml;ter aus seinem regionalen Lager in Dubai nach Pakistan. Die gecharterte Frachtmaschine lieferte 10.000 Moskitonetze, 14.000 Plastikplanen f&uuml;r Not&uuml;nterk&uuml;nfte, 1.500 Rollen mit Plastikfolie sowie zwei mobile Lagerhallen. <br /><br />UNHCR arbeitet eng mit den pakistanischen Beh&ouml;rden und Organisationen zusammen, um die Binnenvertriebenen zu registrieren und ihnen zu helfen. Pakistans Beh&ouml;rde f&uuml;r Katastrophenhilfe stellte weitere 10.000 Zelte f&uuml;r den UNHCR-Einsatz zur Verf&uuml;gung. Einige Camps sind bereits voll, die Menschen werden in andere Zentren umgeleitet. In Shah Mansoor soll m&ouml;glichst bald ein neues Camp er&ouml;ffnet werden. <br /><br /><br />Ver&ouml;ffentlicht am: 15.05.2009 <br /><br /></td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2009-05-18/515</link>
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