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<title>The United Nations Refugee Agency - UNHCR</title>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/</link>
<description>Updated every day</description>
<language>de-de</language>
<lastBuildDate>Wed, 07 Jan 2009 14:46:07 +0100</lastBuildDate>
<copyright>The United Nations Refugee Agency - UNHCR http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/</copyright>
<item>
<title>Guterres: Humanitäre Grundsätze im Gaza-Konflikt beachten</title>
<description><![CDATA[Genf - UN-Flüchtlingskommissar António Guterres hat sich für die strikte Einhaltung von humanitären Grundsätzen im Gaza-Konflikt stark gemacht. Insbesondere betonte er dabei das universell geltende Recht aller Menschen, die vor Kriegshandlungen fliehen und Sicherheit in anderen Ländern suchen müssen. ]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img height="239" src="/include/fckeditor/custom/Image/gaza_09.jpg" width="359" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">&copy; UNHCR</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>Guterres: Humanit&auml;re Grunds&auml;tze im Gaza-Konflikt beachten</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">Genf - UN-Fl&uuml;chtlingskommissar Ant&oacute;nio Guterres hat sich f&uuml;r die strikte Einhaltung von humanit&auml;ren Grunds&auml;tzen im Gaza-Konflikt stark gemacht. Insbesondere betonte er dabei das universell geltende Recht aller Menschen, die vor Kriegshandlungen fliehen und Sicherheit in anderen L&auml;ndern suchen m&uuml;ssen. Derzeit gibt es wegen der Blockade des Gaza-Streifens keine gr&ouml;&szlig;eren Fluchtbewegungen. Guterres erinnerte gleichwohl an die Verantwortung der Nachbarstaaaten, Zivilisten, die vor Gewalt fliehen, Zuganz zu Sicherheit zu erm&ouml;glichen. <br /><br />&quot;Diejenigen, die dazu gezwungen werden, aus dem Gaza-Streifen zu fliehen, sollten im Stande sein, Schutz und Sicherheit in anderen L&auml;ndern gem&auml;&szlig; dem internationalen Recht zu finden,&quot; sagte er. &quot;Ich appelliere, dass alle Grenzen und alle betroffenen Zugangswege offen und sicher sind, damit Pal&auml;stinenser, die Gaza verlassen m&ouml;chten, es auch tun k&ouml;nnen&quot;, so Guterres. <br /><br />Der UN-Fl&uuml;chtlingskommissar sicherte der in diesem Konflikt zust&auml;ndigen Schwesterorganisation UNRWA (UN-Hilfsorganisation f&uuml;r pal&auml;stinensische Fl&uuml;chtlinge) jedwede Unterst&uuml;tzung zu, um den Pal&auml;stinensern die n&ouml;tige humanit&auml;re Versorgung zukommen zu lassen, auch wenn sich die &auml;u&szlig;eren Bedingungen zunehmend schwieriger gestalten. <br /><br />&quot;Es ist absolut erforderlich, dass die humanit&auml;re Hilfe unmittelbar den Zivilopfern dieses Konfliktes gilt, einschlie&szlig;lich eines offenen Zugangs zu &Auml;gypten und zu Israel, der erleichtert werden muss. Wir fordern die internationale Gemeinschaft und alle humanit&auml;ren Akteure auf, die Anstrengungen von UNRWA zu unterst&uuml;tzen und den unschuldigen Opfern zu helfen&quot;, so Guterres' Botschaft, der damit seine ernste Sorge wegen der vorherrschenden Gewalt an der Zivilgesellschaft erneut zum Ausdruck brachte. <br /><br />&quot;Die schweren Schicksalsschl&auml;ge, die von unschuldigen Zivilisten, einschlie&szlig;lich vieler Kinder, erduldet werden, bewegt mich zutiefst. Als eine humanit&auml;re Organisation, die sich mit den Auswirkungen von Gewalt und Verfolgung auf der ganzen Welt auseinandersetzen muss, m&ouml;chte ich meine tiefe Betroffenheit und Trauer auch im Namen von UNHCR f&uuml;r alle aussprechen, die ihr Leben lassen mussten. Ich schlie&szlig;e mich dem Apell von UN-Generalsekret&auml;r Ban Ki-Moon voll und ganz an, der Gewalt ein unmittelbares Ende zu setzen!&quot; <br /><br />Indessen hat UNHCR dem &Auml;gyptischen Roten Kreuz eine entsprechende Nothilfe-Unterst&uuml;tzung zugesagt, sobald die ersten Pal&auml;stinenser &auml;gyptischen Boden betreten. Somit steht ein Nothilfe-Team und entsprechendes Equipment f&uuml;r die Fl&uuml;chtlinge auf Anfrage bereit. <br /><br /><br />Ver&ouml;ffentlicht am: 06.01.2009 </td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2009-01-06/400</link>
</item>
<item>
<title>„Gimme Shelter“ – der Stones-Song als Hilferuf für Vertriebene im Kongo</title>
<description><![CDATA[New York/Genf/Wien, 17.12.2008 – Während in der Demokratischen Republik (DR) Kongo die Kämpfe unvermindert weitertoben und für die 250.000 gewaltsam aus ihren Häusern Vertriebenen kein Ende in Sicht ist, stellten sich Regisseur Ben Affleck und Sänger Mick Jagger am Mittwoch in den Dienst einer Spendenkampagne des UNHCR unter dem Motto „Gimme Shelter“. ]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img height="239" alt="" src="/include/fckeditor/custom/Image/affleck(3).jpg" width="359" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">
			<p>Ben Affleck in Afrika w&auml;hrend den Dreharbeiten&nbsp;<br />&copy; Zalma&iuml; </p>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>Gimme Shelter! UNHCR startet Spendenaufruf mit den Rolling Stones und Ben Affleck</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">New York/Genf/Wien, 17.12.2008 &ndash; W&auml;hrend in der Demokratischen Republik (DR) Kongo die K&auml;mpfe unvermindert weitertoben und f&uuml;r die 250.000 gewaltsam aus ihren H&auml;usern Vertriebenen kein Ende in Sicht ist, stellten sich Regisseur Ben Affleck und S&auml;nger Mick Jagger am Mittwoch in den Dienst einer Spendenkampagne des UNHCR unter dem Motto &bdquo;Gimme Shelter&ldquo;. Mit einem Video wollen die beiden helfen, 2009 23 Millionen US-Dollar f&uuml;r dringend ben&ouml;tigtes sauberes Trinkwasser und &Uuml;berlebens-Kits (mit K&uuml;chensets, Wasserkanistern, Moskitonetzen, Schlafmatten, Iso-Decken und Plastikplanen f&uuml;r Notquartiere) aufzubringen. <br /><br />Das Video &bdquo;Gimme Shelter&ldquo; entstand im November unter der Regie von Ben Affleck mit Kameramann John Toll, beide Oscar-Gewinner, in der Unruheregion Nord-Kivu der DR Kongo. Der Film l&auml;uft zum Song &bdquo;Gimme Shelter&ldquo;, den Jagger und die Rolling Stones der Kampagne gespendet haben. Er wird weltweit im TV, Internet, auf Handys, in Kinos und Hotels zu sehen sein, um Spenden und Bewusstsein f&uuml;r die UNHCR-Fl&uuml;chtlingshilfe zu steigern. &bdquo;Wir haben diesen Film gemacht, um auf die humanit&auml;re Krise im Kongo aufmerksam zu machen, da ein zu gro&szlig;er Teil der Welt derzeit gleichg&uuml;ltig ist oder wegschaut&ldquo;, betonte Affleck. &bdquo;Das Leid und die menschlichen Verluste, die wir alle mit eigenen Augen gesehen haben, sind ersch&uuml;tternd - jenseits jeder Vorstellungskraft.&ldquo; <br /><br />&bdquo;Gimme Shelter&ldquo; zeigt kongolesische Familien, die, mit fast nichts vor den K&auml;mpfen geflohen, in notd&uuml;rftigen H&uuml;tten Schutz suchen mussten &ndash; und wenig zum &Uuml;berleben haben. Dazu kommen 30.000 Menschen, die nach der Flucht ins benachbarte Uganda dort vom UN-Fl&uuml;chtlingshochkommissariat UNHCR Hilfe erhalten. Derzeit gibt es 1,3 Millionen Binnenvertriebene in der DR Kongo, viele davon sind schon fr&uuml;her zu Opfern geworden in einer Spirale der Gewalt. Der Konflikt hat in den vergangenen zehn Jahren nicht weniger als 5,4 Millionen Menschenleben gefordert, jeden Tag kommen gesch&auml;tzte 1000 Todesopfer dazu. In manchen Gebieten wurden zwei von drei Frauen vergewaltigt. Es kommt zu brutalen Entf&uuml;hrungen und zur Zwangsrekrutierung von Kindern. Je mehr sich die humanit&auml;re Lage versch&auml;rft, desto &ouml;fter brechen Seuchen wie Cholera aus. <br /><br />&bdquo;Die Rolling Stones sind sehr gl&uuml;cklich, Bens Bem&uuml;hungen um ein gr&ouml;&szlig;eres Bewusstsein f&uuml;r den Konflikt im Kongo mit ,Gimme Shelter&rsquo; zu unterst&uuml;tzen&ldquo;, sagte Mick Jagger. &bdquo;Ich hoffe, dieses Video wird dazu beitragen, die Not von Hunderttausenden Fl&uuml;chtlingen zu verdeutlichen. Und das Schicksal der Tausenden, die dort unn&ouml;tig ihr Leben verlieren.&ldquo; <br /><br />&ldquo;Fl&uuml;chtlinge&ldquo;, betonte UN-Fl&uuml;chtlingshochkommissar Ant&oacute;nio Guterres zum Dank an Affleck und Jagger, &bdquo;Fl&uuml;chtlinge z&auml;hlen zu den Schutzbed&uuml;rftigsten unter den Schutzbed&uuml;rftigen, und wir von UNHCR sind dankbar f&uuml;r das Mitgef&uuml;hl, die Sorge und das Engagement der Mitwirkenden an dieser Kampagne.&ldquo; <br /><br />UNHCR bittet um Spenden, KW &bdquo;Kongo&ldquo;, auf Konto PC 12-3097-4 (UNHCR)<br /></td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2008-12-19/396</link>
</item>
<item>
<title>50.000 irakische Flüchtlinge zur Neuansiedlung in einem Drittland vorgeschlagen </title>
<description><![CDATA[Genf - UNHCR begann mit einem entsprechendem Programm in Ägypten, den Golf-Staaten, Iran, Jordanien, Libanon, Syrien, Türkei und Jemen im letzten Jahr, als deutlich wurde, dass zahlreiche irakische Flüchtlinge weder in ihr Heimatland zurückkehren könnten noch eine Zukunft in ihrem Erstzufluchtsland  haben würden. ]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><input type="image" height="239" width="359" src="/include/fckeditor/custom/Image/refugeesSweden(3).jpg" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">irakische Fl&uuml;chtlinge am Schwedisch lernen in der Stadt Flen. &copy; UNHCR/R.Vikstr&ouml;m </td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>50.000 irakische Fl&uuml;chtlinge zur Neuansiedlung in einem Drittland vorgeschlagen </h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">Genf - UNHCR begann mit einem entsprechendem Programm in &Auml;gypten, den Golf-Staaten, Iran, Jordanien, Libanon, Syrien, T&uuml;rkei und Jemen im letzten Jahr, als deutlich wurde, dass zahlreiche irakische Fl&uuml;chtlinge weder in ihr Heimatland zur&uuml;ckkehren k&ouml;nnten noch eine Zukunft in ihrem Erstzufluchtsland haben w&uuml;rden. <br /><br />Im letzten Jahr wurden 21.312 irakische Fl&uuml;chtlinge zum Resettlement vorgeschlagen, in diesem Jahr (bis Ende November) 29.684. UNHCR hofft, dass diesen besonders schutzbed&uuml;rftigen Fl&uuml;chtlingen ein Neuanfang in Drittstaaten so rasch wie m&ouml;glich erm&ouml;glicht wird. <br /><br />Ist ein Vorschlag erst einmal von einem potenziellen Resettlement-Staat akzeptiert, dauert es in der Regel nicht sehr lange, bis ein Fl&uuml;chtling tats&auml;chlich in sein neues Asylland ausreisen kann. Im letzten Jahr konnten weniger als 5.000 irakische Fl&uuml;chtlinge aus den Nachbarstaaten ausreisen. Doch in diesem Jahr haben bereits mehr als 17.400 Iraker in ihren jeweiligen Resettlement-Staaten Aufnahme gefunden &ndash; zumeist in den USA, aber auch in Kanada, Australien, Schweden und in anderen europ&auml;ische Staaten. Deutschland will im n&auml;chsten Jahr 2.500 besonders schutzbed&uuml;rftige irakische Fl&uuml;chtlinge aufnehmen. <br /><br />Die meisten der betroffenen Fl&uuml;chtlinge sind sehr gl&uuml;cklich, aber es gibt auch Zweifel und Anspannung, was die Zukunft ihnen in einem fremden Land bringen wird. Andere wollen eigentlich lieber in der N&auml;he ihrer Heimat bleiben, weil sie nicht wissen, was aus ihren im Irak zur&uuml;ckgebliebenen Familienangeh&ouml;rigen geworden ist. <br /><br />Reem zum Beispiel. Sie floh nach Damaskus mit ihrer zwei Jahre alten Tochter, nachdem ihr Mann und eine weitere Tochter von maskierten M&auml;nnern in Bagdad entf&uuml;hrt worden waren. Sie bezahlte 3.000 US-Dollar, um mehr &uuml;ber deren Schicksal zu erfahren. Vergeblich. Nach 18 Monaten ist sie immer noch ohne Nachricht. Mittlerweile hat sie Resettlement beantragt. Zusammen mit ihrer Tochter wurde sie von den USA akzeptiert. Nun ist sie hin- und hergerissen zwischen der Aussicht, ihrer Tochter ein besseres Leben bieten zu k&ouml;nnen und dem Schuldgef&uuml;hl, ihren Mann und die zweite Tochter aufgeben zu m&uuml;ssen. <br />Sie ist sich sehr unschl&uuml;ssig. Reen hat deshalb die US-Beh&ouml;rden um mehr Zeit gebeten, doch sie muss sich nun sehr bald entscheiden, andernfalls verliert sie ihren Resettlement-Platz. Es ist ein schreckliches pers&ouml;nliches Dilemma, in dem sich auch die Tragik des Irak-Konfliktes widerspiegelt. <br /><br />Ver&ouml;ffentlicht am: 15.12.2008 </td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2008-12-16/394</link>
</item>
<item>
<title>Guterres eröffnet Konferenz zu Langzeit-Flüchtlingen</title>
<description><![CDATA[Genf- UN-Flüchtlingskommissar António Guterres eröffnete heute eine zweitägige Konferenz, die Lösungen für die Probleme von Langzeit-Flüchtlingen finden soll. 

]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img height="239" src="http://www.unhcr.ch/include/fckeditor/custom/Image/121108.jpg" width="359" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">Der UN- Fl&uuml;chtlingskommissar Ant&oacute;nio Guterres er&ouml;ffnet die zweit&auml;gige Konferenz zu Langzeit- Fl&uuml;chtlingen.&nbsp; &copy; UNHCR/S.Hopper </td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>Guterres er&ouml;ffnet Konferenz zu Langzeit-Fl&uuml;chtlingen</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">Genf- UN-Fl&uuml;chtlingskommissar Ant&oacute;nio Guterres er&ouml;ffnete heute eine zweit&auml;gige Konferenz, die L&ouml;sungen f&uuml;r die Probleme von Langzeit-Fl&uuml;chtlingen finden soll. <br /><br />Guterres sagte vor 300 Repr&auml;sentanten aus 50 L&auml;ndern, und Vertretern Regierungs- und Nicht-Regierungsorganisationen, die Welt m&uuml;sse mehr tun muss f&uuml;r die rund sechs Millionen Menschen (noch ohne den Sonderfall der &uuml;ber vier Millionen pal&auml;stinensischen Fl&uuml;chtlinge), die bereits f&uuml;nf oder mehr Jahre im Exil verbracht haben. Weltweit leben Fl&uuml;chtlinge in dieser Lage in &uuml;ber 30 L&auml;ndern. <br /><br />&quot;Die Last tragen fast immer die Entwicklungsl&auml;nder die diese Fl&uuml;chtlinge aufnehmen.&quot; sagte Guterres, &quot;Wir m&uuml;ssen uns vor Augen halten, dass die V&ouml;lkergemeinschaft insgesamt viel zu wenig tut, um diese Last zu teilen. &quot;Der Ministerpr&auml;sident von Tansania Mizengo Kayanza Peter Pinda betonte ebenfalls, welche Belastung Langzeit-Fl&uuml;chtlinge f&uuml;r Aufnahmel&auml;nder mit sich bringen. Er erw&auml;hnte den Raubbau von Rohstoffquellen, Umweltzerst&ouml;rung und Sicherheitsprobleme. <br /><br />&quot;Heute ist unbestreitbar, dass Entwicklungsl&auml;nder ohnehin mit gro&szlig;en Problemen bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln, der Bereitstellung sowie im Bildungs- und Gesundheitsbereich konfrontiert sind. Die Aufnahme von Fl&uuml;chtlingen erzeugt noch mehr Druck auf die unzureichende Infrastruktur, die nicht mehr aus eigenen Kr&auml;ften aufgefangen werden k&ouml;nnen.&quot; <br /><br />Tansania hatte sich einen besonderen Ruf als Asylland erworben, als es im Zuge einer Massenflucht im Jahre 1972 mehr als 175,000 Fl&uuml;chtlinge aus Burundi ein Bleiberecht und die Staatsb&uuml;rgerschaft gew&auml;hrte. <br /><br />UN-Fl&uuml;chtlingskommissar bedauerte, dass die internationale Gemeinschaft offensichtlich das Interesse an Fl&uuml;chtlingen verlieren w&uuml;rde, soweit die Aufmerksamkeit der Welt&ouml;ffentlichkeit nicht mehr gegeben sei. Die elende Situation der betroffenen bliebe dann auf unabsehbare Zeit unbemerkt. <br /><br />&quot;In den allermeisten F&auml;llen bleiben die Fl&uuml;chtlinge zur&uuml;ck. Sie m&uuml;ssen so die besten Jahre ihres Lebens in sch&auml;bigen Camps und Barackensiedlungen unter allerlei Gefahren und ernsten Einschr&auml;nkungen ihrer Rechte und Freiheiten verleben.&quot; sagte er, und f&uuml;gte hinzu, dass diese Rechte in der Allgemeinen Erkl&auml;rung der Menschenrechte benannt sind. <br /><br />Fl&uuml;chtlinge konnten sich immer auf Artikel 14 der Allgemeinen Erkl&auml;rung der Menschenrechte berufen, und in einem anderen Land Asyl suchen, wenn sie ihrem Heimatland verfolgt werden&quot; sagte der UN-Fl&uuml;chtlingskommissar. &quot;Aber die eigentliche Hoffnung liegt f&uuml;r sie in der Garantie f&uuml;r Gleichheit und Nicht-Diskriminierung. Die Hoffnung liegt in dem Recht f&uuml;r Bildung und Arbeit, in der Freiz&uuml;gigkeit, und in dem Recht, den eigenen Staat verlassen zu k&ouml;nnen, aber auch dorthin zur&uuml;ckzukehren. Langzeit-Fl&uuml;chtlinge bleiben diese Rechte viele Jahre vorenthalten werden. <br /><br />&quot;Viele dieser Fl&uuml;chtlinge, ob in Camps oder Ortschaften untergekommen, sitzen im wahrsten Sinn des Wortes in der Falle. Sie k&ouml;nnen nicht nach Hause gehen, weil sich ihre Herkunftsl&auml;nder im Krieg befinden oder von schweren Menschenrechtsverletzungen ersch&uuml;ttert sind. Nur ein kleiner Teil hat die Chance auf Neuansiedlung, in den meisten F&auml;llen werden die Beh&ouml;rden der Zufluchtsl&auml;nder weder die Integration mit den Einheimischen erlauben noch die Fl&uuml;chtlinge als neue Staatsb&uuml;rger aufnehmen&quot;, so Guterres. <br /><br />&quot;Nachdem die internationale Gemeinschaft das Interesse an Fl&uuml;chtlingen verloren hat, werden die Spendengelder weniger, grundlegende Unterst&uuml;tzungen wie Schulbildung oder Gesundheitsversorgung stagnieren und verschlechtern sich schlie&szlig;lich. Soziale Probleme vermehren sich, Kinder leiden und Fl&uuml;chtlinge nehmen den Versuch auf sich, in ein anderes Land zu gelangen. Daf&uuml;r begeben sie sich in die gef&auml;hrlichen H&auml;nde von Schleppern und Menschenh&auml;ndlern&quot;, meinte der Hohe Fl&uuml;chtlingskommissar. <br /><br />&quot;Die Schicksale von Langzeit-Fl&uuml;chtlingen sind verschieden. Fl&uuml;chtlinge leben in traditionellen Camps, wo sie keine Perspektive haben. Andere sind im Wesentlichen selbst&auml;ndig, haben aber keine Aussicht f&uuml;r l&auml;ngere Zeit im Aufnahmeland zu bleiben. Urbane Fl&uuml;chtlinge finden es immer schwerer zur&uuml;ckzukehren und sich in der l&auml;ndlichen Region zu integrieren.&quot; <br /><br />Der Hohe Fl&uuml;chtlingskommissar sagte zu dem, f&uuml;r die Langzeit-Fl&uuml;chtlinge g&auml;be es Risiko von Staatenlosigkeit. Ohne die n&ouml;tigen Ausweispapiere, k&ouml;nnten Fl&uuml;chtlinge weder ihre Geburtsorte noch fr&uuml;here Wohnorte beweisen. <br /><br />Guterres betonte, dass die internationale Staaatengemeinschaft m&uuml;sse an eine dauerhafte L&ouml;sung f&uuml;r die Betroffenen arbeiten, deren Ansatz umfassende Natur seit. <br /><br />&quot;Nicht in jedem Fall wird man gleichgewichtig von freiwilliger R&uuml;ckkehr, Integration im Erst-Asylland oder Neuansiedlung in einem Drittland (Resettlement) als der gebotenen dauerhaften L&ouml;sung sprechen k&ouml;nnen. Aber f&uuml;r jede Situation m&uuml;ssen die drei M&ouml;glichkeiten bedacht werden.&quot; <br /><br /><br />Ver&ouml;ffentlicht am: 10.12.2008 <br /><br /><br /></td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2008-12-11/386</link>
</item>
<item>
<title>Nord-Kivu: Kongolesen aus der Krisenregion umgesiedelt</title>
<description><![CDATA[Kibati/Goma - Am Freitagmorgen hat UNHCR mit der Umsiedlung von vertriebenen Kongolesen aus den Kibati-Camps bei Goma in Nord-Kivu begonnen. Zur ersten Gruppe des Transports gehörten vor allem Schwangere und Alte aber auch Flüchtlinge mit Verletzungen und chronisch Kranke. Zusammen mit ihren Angehörigen wurden sie in das Camp Mugunga I, etwas weiter westlich von Goma gebracht.]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img height="239" src="/include/fckeditor/custom/Image/congotransfer.jpg" width="359" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">Kongolesische Fl&uuml;chtlinge warten an der Grenze zu Uganda&nbsp;&nbsp;&nbsp; &copy; UNHCR/J.Akena</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>Nord-Kivu: Kongolesen aus der Krisenregion umgesiedelt</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">Kibati/Goma - Am Freitagmorgen hat UNHCR mit der Umsiedlung von vertriebenen Kongolesen aus den Kibati-Camps bei Goma in Nord-Kivu begonnen. Zur ersten Gruppe des Transports geh&ouml;rten vor allem Schwangere und Alte aber auch Fl&uuml;chtlinge mit Verletzungen und chronisch Kranke. Zusammen mit ihren Angeh&ouml;rigen wurden sie in das Camp Mugunga I, etwas weiter westlich von Goma gebracht. <br /><br />Diese Umsiedlung ist die erste von insgesamt vier geplanten Transporten, die &uuml;ber das Wochenende verteilt geplant sind. So sollen bereits am Montag 1.000 Menschen umgesiedelt worden sein. Ein medizinisches Hilfeteam von UNHCR sorgt f&uuml;r eine entsprechende Unterst&uuml;tzung. In Mugunga I, wo bereits 25.000 Fl&uuml;chtlinge untergebracht sind, k&ouml;nnen die Betroffenen entsprechend versorgt werden. Die meisten Fl&uuml;chtlinge leben hier bereits seit 2006. Mugunga I verf&uuml;gt &uuml;ber fest installierte Sanit&auml;ranlagen, ein Gesundheitszentrum und Lagern f&uuml;r Lebensmittel und Non-Food-Produkte. <br /><br />Bevor der Transfer abgewickelt werden konnte, wurden die Binnenvertriebenen (IDPs), die in Kibati bleiben wollen, &uuml;ber die Sicherheitsrisiken informiert, da die Rebellen kurz vor den Toren des Lagers stehen. <br /><br />Die UN-Friedenstruppe im Kongo (MONUC) baut derzeit eine Stra&szlig;e, die die Kibati-Region mit dem Camp Mugunga III verbindet. Schon bald k&ouml;nnen die Fl&uuml;chtlinge diese Trasse nutzen und zu Fu&szlig; das Lager erreichen. Vorbereitungen f&uuml;r einen m&ouml;glichen Ansturm auf Mugunga III werden derzeit getroffen: Zusammen mit lokalen Partnern renovieren UNHCR-Mitarbeiter die Einrichtungen und bauen zus&auml;tzlich 180 WC-Anlagen, einen Kindergarten und ein Jugend-Center f&uuml;r potenzielle Neuank&uuml;nfte. Die Bauarbeiten sollen bereits n&auml;chste Woche abgeschlossen sein. <br /><br />Wie bereits berichtet, ist die Sicherheitslage f&uuml;r die Fl&uuml;chtlinge in der DRC weiter angespannt. Allein gestern sind 13.000 Kongolesen &uuml;ber die Grenze nach Uganda geflohen. Auch hier hat UNHCR f&uuml;r heute den Weitertransport organisiert, um die Menschen in Sicherheit zu bringen und versorgen zu k&ouml;nnen. <br /><br />Seit Ende 2006 wird in Nord-Kivu gek&auml;mpft. Im Januar 2008 war die Zahl der Binnenvertriebenen in der Region auf mehr als 800.000 angestiegen. Seit die K&auml;mpfe im August wieder zunahmen, sind etwa 250.000 Zivilisten geflohen, viele von ihnen waren bereits vorher Binnenvertriebene. <br /><br /><br />Ver&ouml;ffentlicht am: 28.11.2008 <br /><br /></td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2008-12-02/382</link>
</item>
<item>
<title>Nord-Kivu: Große Sorge um die Zivilisten in Kibati </title>
<description><![CDATA[Kibati - Das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) ist zunehmend besorgt um die Sicherheit von Tausenden Binnenvertriebenen, die im Kibati-Lager nördlich von Goma untergebracht sind. Nach weiteren Gewalttaten an den Flüchtlingen muss jetzt die Hälfte der insgesamt 67.000 Binnenvertriebenen umgesiedelt werden. 

]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><input type="image" height="239" width="359" src="/include/fckeditor/custom/Image/congo25.11.jpg" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">Im neuen Camp Mugunga III werden Unterk&uuml;nfte konstruiert, um 30'000 Fl&uuml;chtlinge umzusiedeln. &copy; UNHCR/P.Taggart </td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3><br />Nord-Kivu: Gro&szlig;e Sorge um die Zivilisten in Kibati </h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">Kibati - Das UN-Fl&uuml;chtlingskommissariat (UNHCR) ist zunehmend besorgt um die Sicherheit von Tausenden Binnenvertriebenen, die im Kibati-Lager n&ouml;rdlich von Goma untergebracht sind. Nach weiteren Gewalttaten an den Fl&uuml;chtlingen muss jetzt die H&auml;lfte der insgesamt 67.000 Binnenvertriebenen umgesiedelt werden. <br /><br />Am Freitagmorgen ist eine Zwanzigj&auml;hrige im Camp ermordet worden. Weitere Familien wurden unter Gewaltandrohung gezwungen, ihre Zelte zu verlassen. Das Team von UNHCR analysiert derzeit die Lage und leistet Hilfe f&uuml;r die Opfer. In den letzten Wochen hat UNHCR mehrmals auf die schlechte Sicherheitssituation der Binnenvertriebenen hingewiesen, die im Kibati-Camp untergebracht sind. <br /><br />UNHCR bef&uuml;rchtet, dass die Zivilbev&ouml;lkerung, die sich schon jetzt in einer dramatischen und verzweifelten Lage befindet, unter Kreuzfeuer ger&auml;t, sollten sich die K&auml;mpfe in der Region weiter versch&auml;rfen. <br /><br />Nach dem letzten Zwischenfall wird UNHCR zusammen mit den Beh&ouml;rden mehr als 30.000 Binnenvertriebene, die zurzeit in zwei Lagern in Kibati leben, in dem Mugunga III Camp, westlich von Goma umsiedeln. Das Lager wurde bereits in den letzten Tagen errichtet. Auf dem 65-Hektar gro&szlig;en Grundst&uuml;ck, m&uuml;ssen aber noch Latrinen und weitere Wohneinheiten errichtet werden, bevor die Umsiedlung gestartet werden kann. <br /><br />Ein Wasserverteilungssystem wird derzeit ebenfalls gebaut. Sechs Brunnen k&ouml;nnen bis zu 10.000 Fl&uuml;chtling versorgen. Die Arbeitsbedingungen sind sehr schwer, weil das geplante Lager sich auf geh&auml;rtetem Lavastein befindet und dadurch das Sch&uuml;rfen und die Einebnung von Zugangsstrassen erschwert wird. Sobald die wichtigsten Bedingungen erf&uuml;llt sind, kann die Umsiedlung von den Binnenvertriebenen von Kibati beginnen. Den 15 Kilometer langen Weg zwischen den beiden Lagern werden die meisten Binnenvertriebenen zu Fu&szlig; zur&uuml;cklegen m&uuml;ssen. Frauen, Kinder und &Auml;ltere werden mit Lastwagen transportiert werden. UNHCR wird auch Raststationen zwischen den zwei Camps errrichten, wo sich die Zivilisten ausruhen k&ouml;nnen. <br /><br />Derweil traf ein Konvoi mit sechs Lastern in Nord-Kivu ein, mit Hilfsg&uuml;tern aus dem UNHCR-Warenlager Ngara, in Tansania. Die Laster waren beladen mit 2.425 Plastikplanen, 1.204 K&uuml;chensets, etwa 18.440 Thermodecken, 13.750 Schlafmatten, 4.200 Wasserkanister und 15.000 Moskitonetze. <br />Seit Ende 2006 wird in Nord-Kivu gek&auml;mpft. Im Januar 2008 war die Zahl der Binnenvertriebenen in der Region auf mehr als 800.000 angestiegen. Seit die K&auml;mpfe im August wieder zunahmen, sind etwa 250.000 Zivilisten auf der Flucht, viele von ihnen waren bereits vorher Binnenvertriebene. <br /><br /><br />Ver&ouml;ffentlicht am: 21.11.2008 <br /><br /><br /></td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2008-11-25/379</link>
</item>
<item>
<title>Rückkehr nur bei Aussicht auf Reintegration</title>
<description><![CDATA[Genf (ots) - Das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) hat erneut davor gewarnt, voreilig eine Rückkehr von Flüchtlingen nach Afghanistan zu forcieren.]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img height="239" src="/include/fckeditor/custom/Image/kabul1(1).jpg" width="359" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">&copy; UNHCR/ B.Baloch </td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>R&uuml;ckkehr nur bei Aussicht auf Reintegration</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<p>Genf (ots) - Das UN-Fl&uuml;chtlingskommissariat (UNHCR) hat erneut davor gewarnt, voreilig eine R&uuml;ckkehr von Fl&uuml;chtlingen nach Afghanistan zu forcieren, da sich die M&ouml;glichkeiten zur R&uuml;ckkehr auf Grund der j&uuml;ngsten Entwicklungen im Lande weiter verschlechtert haben. <br /><br />In der afghanischen Hauptstadt Kabul findet heute eine internationale Konferenz zu den Themen R&uuml;ckkehr und Reintegration statt, an der auch UN-Fl&uuml;chtlingskommissar Ant&oacute;nio Guterres teilnimmt. Das von UNHCR und dem afghanischen Au&szlig;enministerium organisierte Treffen steht vor dem Hintergrund der sich versch&auml;rfenden Rahmenbedingungen in Afghanistan, die eine Reintegration von R&uuml;ckkehrern erheblich erschweren bzw. sogar verhindern.<br />Gr&uuml;nde hierf&uuml;r sind zun&auml;chst die in weiten Teilen des Landes vorherrschende &auml;u&szlig;erst schlechte Sicherheitslage und der Mangel bzw. das Fehlen jeglicher Infrastruktur. Die Explosion der Nahrungsmittelpreise und eine verheerende D&uuml;rre erschweren dar&uuml;ber hinaus die Situation im Land. <br /><br />Viele Afghanen kehren deshalb nicht in ihre Heimatregion zur&uuml;ck, sondern versuchen in Kabul oder anderen St&auml;dten oftmals vergeblich Fu&szlig; zu fassen. Sie <br />enden als Binnenvertriebene und m&uuml;ssen unter extrem schwierigen Umst&auml;nden ihr Leben fristen. <br /><br />Insbesondere vor dem Hintergrund der weiter verschlechterten Sicherheitslage warnt UNHCR erneut davor, Abschiebungen nach Afghanistan mit dem <br />Vorhandensein vorgeblich alternativer Schutzm&ouml;glichkeiten im Lande selbst durchzuf&uuml;hren. Wer vor Verfolgung oder allgemeiner Gewalt aus seiner Heimatregion in Afghanistan ins Ausland flieht, ben&ouml;tigt Schutz und hat grunds&auml;tzlich keine M&ouml;glichkeit, diesen anderswo in seinem Heimatland zu finden. Mittlerweile kann der Einfluss lokaler Kommandeure und ewaffneter Gruppen auch &uuml;ber die von ihnen beherrschten Gebiete hinaus auf andere Landesteile reichen. Betroffen hiervon sind auch die urbanen Zentren einschlie&szlig;lich der Hauptstadt Kabul. <br /><br />UNHCR gibt hierzu auch zu bedenken, dass staatliche Beh&ouml;rden in Afghanistan gr&ouml;&szlig;tenteils nicht in der Lage sind, effektiven Schutz vor &Uuml;bergriffen nicht-staatlicher <br />Akteure zu gew&auml;hrleisten. Vielmehr h&auml;ngen das wirtschaftliche &Uuml;berleben und pers&ouml;nlicher Schutz h&auml;ufig davon ab, ob die Betroffenen in Familien- oder <br />Gemeinschaftsstrukturen innerhalb der afghanischen Gesellschaft eingebunden sind. Die Frage, ob solche Strukturen vorhanden sind, ist dehalb bei der Beurteilung der R&uuml;ckkehrm&ouml;glichkeiten im Einzelfall von entscheidender Bedeutung. </p>
			<p><br />UNHCR <br />Verbindungsb&uuml;ro f&uuml;r <br />die Schweiz und <br />Liechtenstein <br />94, rue de <br />Montbrillant <br />CH-1202 Genf <br /><br />Tel: +41-22 739 84 95 <br />Fax: +41 22 739 73 79 <br /><br /><a href="http://www.unhcr.org">www.unhcr.org</a> <br /><br />Pressekontakt: <br />Karin Jehle <br />Originaltext: Der Hohe Fl&uuml;chtlingskommissar (UNHCR)</p>
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2008-11-20/377</link>
</item>
<item>
<title>Afghanistan: Dürre und fehlende Nahrungsmittel vertreiben Menschen aus ihren Dörfern</title>
<description><![CDATA[Dürre und Nahrungsmittelknappheit haben Tausende von Menschen gezwungen, ihre Heimatdörfer im Norden und Westen Afghanistans zu verlassen. Sie sind verzweifelt auf der Suche nach Arbeit und Hilfe. Ihre Zahl, so steht zu befürchten, wird im Winter noch erheblich steigen. 

]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img style="WIDTH: 352px; HEIGHT: 219px" height="253" alt="" src="/include/fckeditor/custom/Image/afghanistan.jpg" width="380" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">&copy; UNHCR/R.Arnold</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3><font size="3">Afghanistan: D&uuml;rre und fehlende Nahrungsmittel vertreiben Menschen aus ihren D&ouml;rfern</font></h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">D&uuml;rre und Nahrungsmittelknappheit haben Tausende von Menschen gezwungen, ihre Heimatd&ouml;rfer im Norden und Westen Afghanistans zu verlassen. Sie sind verzweifelt auf der Suche nach Arbeit und Hilfe. Ihre Zahl, so steht zu bef&uuml;rchten, wird im Winter noch erheblich steigen. <br /><br />Bereits der letzte Winter hatte den Menschen in den Provinzen Badghis, Faryab; Jawzjan; Ghor, Saripul, Balkh und Samangan hart zugesetzt. Die darauf folgende D&uuml;rre und die schlechte Ernte hatten verheerende Folgen. Die Weizenproduktion ist Berichten zufolge im Vergleich zum Vorjahr um 36 Prozent gesunken. Das Landwirtschaftsministerium sch&auml;tzt, dem Land fehlen in den n&auml;chsten sechs Monaten zwei Millionen Tonnen Nahrungsmittel. <br /><br />Die explodierenden Nahrungsmittelpreise auf dem Weltmarkt haben das Problem noch verschlimmert. Laut einem UN-Aufruf (Juli 2008) sind die Preise f&uuml;r Weizen und Weizenmehl landesweit im Zeitraum eines Jahres um 200 Prozent gestiegen. Am schlimmsten betroffen hiervon sind die Kleinbauern, Landarbeiter und Nomaden. <br /><br />&quot;Es gibt keinen Regen in diesem Jahr&quot;, klagt Quadir (25), der sein Dorf in der Provinz Balkh vor drei Monaten verlassen hatte, um Arbeit in Kabul zu finden. &quot;Zuhause hatten wir ein kleines St&uuml;ck Land, auf dem ich Weizen anpflanzte. Es reichte, um meine Familie zu ern&auml;hren. Dann kam die D&uuml;rre. Nichts wuchs mehr. Es war sinnlos. Ich musste gehen&quot;. <br /><br />Saifullah (30) erkl&auml;rt: &quot;Die D&uuml;rre traf Hunderte von Familien in Samangan. Wir haben Samen ges&auml;t, aber konnten nichts ernten. Unser gesamtes Geld war weg. Deshalb verlasen wir alle das Dorf&quot;. <br /><br />Momin (18) kommt aus dem Dorf Charken in der Provinz Balkh. Dort unterst&uuml;tzt er eine sechsk&ouml;pfige Familie. &quot;Meine ganze Nachbarschaft ist betroffen. Fr&uuml;her fanden wir Arbeit in der Landwirtschaft. Nun gehen die Menschen nach Mazar-e-Sharif oder Kabul, um Arbeit zu finden&quot;. <br /><br />Die drei M&auml;nner geh&ouml;ren zu Hunderten, die sich t&auml;glich fr&uuml;hmorgens an einer Busstation im Norden Kabuls einfinden. Sie warten auf potentielle Arbeitgeber, die sie f&uuml;r 3-4 US-Dollar am Tag als Aushilfskr&auml;fte besch&auml;ftigen, zumeist im Bauwesen. <br /><br />Um Geld f&uuml;r ihre Familien zu sparen, teilen sich bis zu zehn dieser M&auml;nner ein Zimmer in Kabul. Ein hartes Leben, aber zumindest haben sie &uuml;berhaupt ein Einkommen und ein Dach &uuml;ber dem Kopf. Anders als Tausende anderer, die durch D&uuml;rre und Nahrungsmittel- und Wasserknappheit entwurzelt worden sind. <br /><br />Die Zahl der D&uuml;rre-Vertriebenen variiert landesweit. Das Internal Displacement Monitoring Centre sch&auml;tzt, dass in diesem Jahr mehr als 6.500 Afghanen ihre D&ouml;rfer im Norden und Westen als Folge der D&uuml;rre verlassen haben. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz meint, rund 280.000 Menschen w&uuml;rden unter deren Folgen leiden. Tausende von Familien k&ouml;nnten im Winter ihre D&ouml;rfer verlasen, um Hunger und K&auml;lte zu entkommen. <br /><br />UNHCR hat in den letzten sechs Monaten von 2.700 Familien (19.000 Menschen) erfahren, die nach Mazar-e-Sharif, in die nahe gelegene Provinz Herat oder die Nachbarstaaten Pakistan und Iran auswichen. Alle wurden hierzu wegen der Nahrungsmittelunsicherheit, D&uuml;rre oder Armut getrieben. Manche erkl&auml;ren, niemals zur&uuml;ckkehren zu wollen. <br /><br />&quot;Die Grundversorgung in den betroffenen Regionen zu sichern ist der beste Weg, um den Betroffenen zu helfen. Deshalb m&uuml;ssen jetzt, bevor Schnee und K&auml;lte den Zugang zu diesen Gebieten verhindern, entsprechend ausreichende Hilfsg&uuml;ter dort deponiert werden&quot;, sagt Ewen Macleod, derzeit UNHCR-Vertreter in Afghanistan. <br /><br />Auch R&uuml;ckkehrer sind von der D&uuml;rre betroffen. Die Nahrungsmittelkrise hat auch dazu gef&uuml;hrt, dass Einige von ihnen nicht in der Lage waren, an ihrem von UNHCR finanzierten Bau von H&auml;usern zu arbeiten. UNHCR hat deshalb in den Zentralprovinzen Logar und Ghazni zusammen mit dem Weltern&auml;hrungsprogramm f&uuml;r 700 Familien Nahrungsmittel bereitgestellt, damit sie noch vor dem Winter ihre H&auml;user fertig stellen k&ouml;nnen. <br /><br />Da sich die Sicherheitslage in Teilen des Landes verschlechtert hat, fordert die UN einen humanit&auml;ren Zugang, um den Helfern zu erm&ouml;glichen, noch vor dem Winter Nahrungsmittel in den betroffenen Ortschaften zu verteilen. Es gibt ernstzunehmende Stimmen, die davor warnen, eine Hungersnot k&ouml;nne f&uuml;r die internationalen Bem&uuml;hungen zum Wiederaufbau des Landes zu einer gr&ouml;&szlig;eren Bedrohung als der andauernde Konflikt werden. <br /><br /><br />Ver&ouml;ffentlicht am: 11.11.2008 <br /></td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2008-11-13/374</link>
</item>
<item>
<title>DR Kongo: Erste Hilfslieferungen für die Vertriebenen in Goma angelaufen</title>
<description><![CDATA[Goma - Ein Konvoi mit vier Lastern des UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) erreichte mit 33 Tonnen Hilfsgütern die Provinzhauptstadt Goma im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRC). Die Laster waren mit Plastikplanen, Decken, Küchensets und Wasserkanister aus den UNHCR-Warenlagern in Tansania beladen, die für 135.000 Binnenvertriebene in sechs UNHCR-Lager in Goma bestimmt sind. 

]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img height="239" src="/include/fckeditor/custom/Image/Goma0711.jpg" width="359" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">Ein HCR Laster kommt in Goma an mit einer Ladung an&nbsp;Hilfsg&uuml;tern&nbsp;f&uuml;r die Binnenvertriebenen.<br /> &copy; UNHCR/P.Taggart <br /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>DR Kongo: Erste Hilfslieferungen f&uuml;r die Vertriebenen in Goma angelaufen</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">Goma - Ein Konvoi mit vier Lastern des UN-Fl&uuml;chtlingshilfswerk (UNHCR) erreichte mit 33 Tonnen Hilfsg&uuml;tern die Provinzhauptstadt Goma im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRC). Die Laster waren mit Plastikplanen, Decken, K&uuml;chensets und Wasserkanister aus den UNHCR-Warenlagern in Tansania beladen, die f&uuml;r 135.000 Binnenvertriebene in sechs UNHCR-Lager in Goma bestimmt sind. <br /><br />Gleichzeitig hat das World Food Programme (WFP) mit der Verteilung von Nahrungsmitteln begonnen. Die Nahrungsmittelhilfe ist die erste nach Ausbruch der K&auml;mpfe zwischen den Regierungstruppen und den Rebellen unter Laurent Nkunda, infolgedessen zehntausende Menschen zur Flucht getrieben wurden. Viele dieser Binnenvertriebenen Leben nun in den sechs Lagern. <br /><br />Nach einer Waffenruhe und relativer Ruhe in den letzten Tagen war die Ausgabe der Hilfsg&uuml;ter erst jetzt m&ouml;glich geworden. Doch Berichte neuer K&auml;mpfe zwischen den regierungstreuen Mai Mai-Milizen und den Truppen Nkundas in der Rutshuru Region etwa 70km n&ouml;rdlich von Goma, scheinen die Arbeit der Hilfsorganisationen erneut zu gef&auml;hrden. <br /><br />UNHCR hat Anfang der Woche begonnen die Unterk&uuml;nfte und sanit&auml;ren Einrichtungen im &uuml;berf&uuml;llten Fl&uuml;chtlingslager Kibati in der N&auml;he Gomas zu verbessern. Die Zahl der dort lebenden Vertriebenen hat sich in wenigen Tagen von 15.000 auf etwa 65.000 mehr als vervierfacht. <br /><br />In Kibati wurden drei gro&szlig;e Zelthallen aufgebaut, die den Neuank&ouml;mmlingen als erster Unterschlupf dienen sollen. In diesen gro&szlig;en Zelten, die normalerweise als Lager dienen, k&ouml;nnen ungef&auml;hr 200 Menschen unterkommen. <br /><br />In der vorherrschenden Regenzeit kommt die Hilfslieferung von UNHCR gerade rechtzeitig. Dennoch sind viele Menschen ohne Schutz gegen die Elemente. Viele brauchen dar&uuml;ber hinaus noch Decken oder Matratzen. Die gr&ouml;&szlig;te Schwierigkeit f&uuml;r die humanit&auml;ren Helfer ist es, nicht oder nur sehr schwer an die Bed&uuml;rftigsten und Familien unter den Vertriebenen heranzukommen. <br /><br />UNHCR ist besorgt, dass bewaffnete M&auml;nner in die Lager der Binnenvertriebenen eindringen k&ouml;nnten. &quot;Wir appellieren noch einmal an alle Parteien des Konfliktes, den zivilen Charakter der Lager zu respektieren. Das ist von gr&ouml;&szlig;ter Bedeutung, da wir versuchen, das Leid der vertriebenen Bev&ouml;lkerung zu lindern,&quot; sagte Karl Steinacker, UNHCR-Nothilfekoordinator im Osten des Kongo. <br /><br />UNHCR f&uuml;rchtet, dass Kibati jetzt in die Frontlinie zwischen der Armee und den K&auml;mpfern Nkundas ger&auml;t. Mehr als 250.000 Menschen sind seit Beginn der K&auml;mpfe im August in Nord Kivu auf der Flucht. Sch&auml;tzungen zufolge sollen allein in dieser Provinz jetzt mehr als 1.3 Millionen Binnenvertriebene leben. <br /><br /><br />Ver&ouml;ffentlicht am: 06.11.2008 <br /><br /></td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2008-11-07/369</link>
</item>
<item>
<title>Jemen, Malta, Griechenland, Italien und Spanien verzeichnen mehr Boatpeople</title>
<description><![CDATA[Genf/Berlin/Wien - Die Zahl der Boatpeople die dieses Jahr an der Küste des Jemen angelangt sind, ist schon jetzt höher als im Gesamtjahr 2007. Ebenso die Zahl der Migranten und Flüchtlinge, die von Januar bis Oktober 2008 mit dem Boot an der Küste von Italien angekommen sind. Diese liegt jetzt bei ungefähr 30.000. 2007 waren es noch 19.900. Aus Richtung Nord-Afrika kommend erreichten bis jetzt 2.600 Illegale die Küste von Malta. 2007 waren es 1.800. 

]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img height="253" alt="" src="http://www.unhcr.ch/include/fckeditor/custom/Image/jemen1108(1).jpg" width="380" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">Eine somalische Familie aus Mogadishu wartet vor dem Fl&uuml;chtlingsb&uuml;ro in Djbouti, um sich registrieren zu lassen. <br />&copy; UNHCR/J.Bj&ouml;rgvinsson/March 2008 </td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3><font size="3">Jemen, Malta, Griechenland, Italien und Spanien verzeichnen mehr Boatpeople</font></h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<p><br />Genf/Berlin/Wien - Die Zahl der Boatpeople die dieses Jahr an der K&uuml;ste des Jemen angelangt sind, ist schon jetzt h&ouml;her als im Gesamtjahr 2007. Ebenso die Zahl der Migranten und Fl&uuml;chtlinge, die von Januar bis Oktober 2008 mit dem Boot an der K&uuml;ste von Italien angekommen sind. Diese liegt jetzt bei ungef&auml;hr 30.000. 2007 waren es noch 19.900. Aus Richtung Nord-Afrika kommend erreichten bis jetzt 2.600 Illegale die K&uuml;ste von Malta. 2007 waren es 1.800. <br /><br />Gleichzeitig gibt es auch immer mehr Tote zu verzeichnen. In den ersten zehn Monaten von 2008 sind trotz intensivierten Such- und Rettungsaktionen der italienischen K&uuml;stenwache, 509 Fl&uuml;chtlinge vor Italien und Malta umgekommen oder aber vermisst. 2007 waren es 471. <br /><br />Auch wenn f&uuml;r Griechenland lediglich Zahlen von Januar bis bis Juli 2008 verf&uuml;gbar sind, zeigen sie jedoch die gleiche Tendenz. Demnach sind 15.000 Menschen in Griechenland angekommen, im Vorjahr waren es 19.900. Die Zahl der Boatpeople ist auch in Spanien und auf den Kanarischen Inseln gestiegen. Bis Oktober versuchten 10.700 Menschen die Flucht &uuml;ber das Meer, gegen&uuml;ber 9.100 im gleichen Zeitraum 2007. <br /><br />Die Nummer der Fl&uuml;chtlinge und &ouml;konomische Migranten, schwankt extrem von L&auml;ndern zu L&auml;ndern, und ist auch vom Jahreszeit abh&auml;ngig. <br /><br />In Italien haben im letzten Jahr ein Drittel der ungef&auml;hr 7.000 Boatpeople Asyl beantragt. Im Durchschnitt wird die H&auml;lfte dieser Menschen als Fl&uuml;chtling anerkannt oder bekommt auf eine andere Art und Weise Schutz. In Malta beantragen achtzig Prozent der Neuank&ouml;mmlinge Asyl und durchschnittlich werden 60 Prozent anerkannt. In Spanien dagegen liegt die Zahl der Asylbewerber unter den Boatpeople bei nur drei Prozent. <br /><br />Durch die kriegerischen Zust&auml;nde in Somalia hat auch der Menschenschmuggel durch den Golf von Aden drastisch zugenommen. Allein bis Oktober sind etwa 38.000 Menschen durch den gef&auml;hrlichen Golf im Jemen angekommen. 2007 waren es 29.500. Offiziell gelten bis jetzt 600 Menschen als tot oder vermisst, im letzten Jahr haben 1.400 Menschen die &Uuml;berfahrt nicht &uuml;berlebt. <br /><br />Zweidrittel der Fl&uuml;chtlinge die Jemens K&uuml;ste erreichen suchen Schutz bei UNHCR. Das Land erkennt Fl&uuml;chtlinge aus Somalia automatisch als Fl&uuml;chtlinge an, auch prima facie genannt. In den letzten Jahren wurde es aber f&uuml;r &Auml;thiopier immer schwerer Asyl zu beantragen. <br /><br />UNHCR und seine Partner helfen durch die Ausbildung von Beamten, damit die lokalen Beh&ouml;rden die Fl&uuml;chtlingsangelegenheiten besser bew&auml;ltigen k&ouml;nnen. Dieses Thema steht auch auf der Agenda der Regionalkonferenz n&auml;chste Woche in Dakar. UNHCR hat im Rahmen eines Zehn-Punkte-Aktionsplans f&uuml;r Fl&uuml;chtlingsschutz und Flucht- Migrationsbewegung bereits auf den Handlungsbedarf hingewiesen. <br /><br /></p>
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2008-11-06/367</link>
</item>
<item>
<title>Ost-Kongo: UNHCR besorgt um 50.000 Binnenvertriebene</title>
<description><![CDATA[Goma - Die Flüchtlingssituation in Nord Kivu, im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRC), spitzt sich weiter zu. 50.000 Menschen aus der Region Kibati sind auf der Flucht. Tausende Kongolesen haben sich in Uganda und in Ruanda in Sicherheit gebracht. UN Flüchtlingskommissar António Guterres rief erneut beide Seiten des Konflikts auf, die humanitäre Grundsätze zu respektieren. 
]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img height="239" src="/include/fckeditor/custom/Image/congo1108(2).jpg" width="359" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">Zehntausende kongolesische Binnenvertriebene fl&uuml;chteten nach Goma, die Provinzhauptstadt von Nord Kivu.&copy; MONUC/Marie Frechon</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>Ost-Kongo: UNHCR besorgt um 50.000 Binnenvertriebene</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">Goma - Die Fl&uuml;chtlingssituation in Nord Kivu, im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRC), spitzt sich weiter zu. 50.000 Menschen aus der Region Kibati sind auf der Flucht. Tausende Kongolesen haben sich in Uganda und in Ruanda in Sicherheit gebracht. UN Fl&uuml;chtlingskommissar Ant&oacute;nio Guterres rief erneut beide Seiten des Konflikts auf, die humanit&auml;re Grunds&auml;tze zu respektieren. <br /><br />UNHCR erhielt beunruhigende Berichte, wonach 50.000 Menschen aus der Region Kibati und ebenso viele aus der Region Rutshuru, etwa 100 Kilometer n&ouml;rdlich von Goma geflohen seien, wo die Rebellen die Kontrolle &uuml;bernommen h&auml;tten. Fl&uuml;chtlingslager nahe Rutshuru seien gepl&uuml;ndert und niedergebrannt worden. <br /><br />UN Fl&uuml;chtlingskommissar Ant&oacute;nio Guterres rief erneut beide Seiten des Konflikts dazu auf humanit&auml;re Grunds&auml;tze zu respektieren, und die Sicherheit der Zivilisten und derer, die ihnen Hilfe leisten m&ouml;chten zu gew&auml;hrleisten. &quot;Mehrere hunderttausend Menschen, die schon genug gelitten haben, sind in Gefahr und brauchen dringend Hilfe&quot;, sagte Guterres. &quot;Als humanit&auml;re Organisation haben wir die Pflicht, Menschen in solchen Situationen so schnell wie m&ouml;glich zu helfen. Die Bedingungen unter die wir arbeiten sind unberechenbar und gef&auml;hrlich, es herrscht generelle Gesetzlosigkeit. Wir werden alles versuchen, den unschuldigen Opfern zu helfen. Doch muss es eine politische L&ouml;sung geben. Wir appellieren an alle Seiten, diesen Konflikt zu beenden.&quot; <br /><br />Mittlerweile berichten Augenzeugen, dass die 45.000 Binnenvertriebenen, die vor Tagen die Lager in Kibati verlassen haben, um nach Goma zu marschieren, langsam wieder in die Camps zur&uuml;ckkehren. Die UNHCR-Mitarbeiter beschrieben die Situation in Goma ruhig, aber angespannt. Das B&uuml;ro hat wieder ge&ouml;ffnet, die Kollegen arbeiten, aber die Sicherheitsvorkehrungen bleiben streng. <br /><br />Tausende Kongolesen haben sich in Uganda in Sicherheit gebracht. Seit dem erneuten Aufflammen der K&auml;mpfe im August sind 8.500 Zivilisten nach Uganda gefl&uuml;chtet. In den letzten 72 Stunden haben 2.500 kongolesische Dorfbewohner die Grenze zu Uganda passiert, um sich in Sicherheit zu bringen. Die meisten kongolesischen Fl&uuml;chtlinge haben entlang der Grenze eine Unterkunft gefunden bei Freunden oder Gastfamilien. Sie sind zwar derzeit wohlauf, die Situation kann sich aber schnell verschlechtern, wenn sich durch den zunehmenden Andrang von Fl&uuml;chtlingen die hygienischen Bedingungen drastisch verschlechtern. Ein UN-Mitarbeiter in Uganda warnt bereits vor einer Verteuerung der Nahrungsmittelpreise in der Region. Und auch die dortigen Krankenstationen seien f&uuml;r diesen Ansturm nicht gewappnet. In Uganda bereitet UNHCR ein Transitlager in der N&auml;he von Kisoro f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge vor, die bereit sind in das Nakivale Camp zu ziehen, etwa 350 Kilometer landeinw&auml;rts. <br /><br />Mittlerweile sind 1.200 Fl&uuml;chtlinge in Ruanda eingetroffen, die in einer Schule in Gisenyi &uuml;bernachteten. Sie wollten durch UNHCR nicht registriert werden, und auch in keiner der Transitlager untergebracht werden. Als am Mittwoch die Mitarbeiter von UNHCR erneut die Schule in Gisenyi aufsuchten, stellten sie fest, dass die meisten Fl&uuml;chtlinge wieder nach Goma zur&uuml;ckgekehrt sind, oder bei Familienangeh&ouml;rigen in Gisenyi Unterkunft gefunden haben. <br /><br />In Januar 2008 ist die Zahl der Binnenvertriebene in der Region auf 800.000 angewachsen. 100.000 Menschen leben in 16 Orten und werden dort durch UNHCR unterst&uuml;tzt. Mehrere tausend Zivilisten leben au&szlig;erhalb der Provinz in einem von insgesamt 40 Notlagern. <br /><br /><br />Ver&ouml;ffentlicht am: 31.10.2008</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2008-11-03/363</link>
</item>
<item>
<title>DR Kongo: Kämpfe treiben erneut Tausende zur Flucht </title>
<description><![CDATA[Goma - Die Demokratische Republik Kongo (DRC) bereitet sich auf 30.000 Flüchtlinge vor, die den blutigen Auseinandersetzungen zwischen Milizen und Regierungstruppen in Goma zu entkommen versuchen. Die Flüchtlinge verließen ihre Dörfer und Lager, um in den nördlichen Teil von Goma zu fliehen. ]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img height="239" src="/include/fckeditor/custom/Image/kongo.jpg" width="359" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">&nbsp;</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3><font size="2">DR Kongo: K&auml;mpfe treiben erneut Tausende zur Flucht </font></h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5"><br /><br />Goma - Die Demokratische Republik Kongo (DRC) bereitet sich auf 30.000 Fl&uuml;chtlinge vor, die den blutigen Auseinandersetzungen zwischen Milizen und Regierungstruppen in Goma zu entkommen versuchen. Die Fl&uuml;chtlinge verlie&szlig;en ihre D&ouml;rfer und Lager, um in den n&ouml;rdlichen Teil von Goma zu fliehen. <br /><br />Etwa zehn Kilometer n&ouml;rdlich von Goma und unter strengen Sicherheitsvorkehrungen bereitet das UNHCR-Team das Kibati-Camp auf weitere Neuank&ouml;mmlinge vor. Derzeit befinden sich schon ungef&auml;hr 15.000 Binnenvertriebene in Kibati. <br /><br />Bei den tausenden Zivilisten, die nach S&uuml;den geflohen sind, handelt es sich um 20.000 Binnenvertriebene (IDP) aus dem Lager Kibumba, etwa 30 Kilometer n&ouml;rdlich von Goma, und um 10.000 Menschen aus den umliegenden D&ouml;rfern. UNHCR bef&uuml;rchtet, dass die Zahl der Fl&uuml;chtlinge aber weiter anwachsen k&ouml;nnte, da in den letzten Tagen immer mehr Gebiete im Norden umk&auml;mpft sind. <br /><br />Von den UNHCR-Mitarbeitern wurden auch K&auml;mpfe in Rutshuru gemeldet, etwa 100 Kilometer n&ouml;rdlich von Goma. In Goma wurde die Situation als angespannt beschrieben, nachdem ein Protest von Einheimischen mit der Ermordung von f&uuml;nf Zivilisten endete, so die Beobachter. <br /><br />Die K&auml;mpfe in Nord Kivu haben sich Ende 2006 verst&auml;rkt. In Januar 2008 ist die Zahl der IDPs in der Region auf 800.000 angewachsen. Derzeit beherbergt UNHCR 100.000 Menschen in 16 Lagern. Mehrere tausend Zivilisten haben sich au&szlig;erhalb der Provinz in einem der insgesamt 40 notd&uuml;rftigen Lager eingerichtet. Hilfsorganisationen sch&auml;tzen die Zahl der Binnenvertriebenen in Nord Kivu mittlerweile auf rund eine Million Menschen. <br /></td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2008-10-29/359</link>
</item>
<item>
<title>Irak: UNHCR-Hilfe erreicht über 10.000 vertriebene Christen </title>
<description><![CDATA[Mosul - In der nordirakischen Stadt Mosul läuft eine Vertreibungswelle gegen irakische Christen. Sie suchen in umliegenden Dörfern und Städten bei Freunden, Verwandten oder in Pfarrgebäuden Zuflucht. Die Fluchtbewegung hat auch schon Syrien erreicht. Das UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR verteilt seit Anfang der Vorwoche Decken, Schlafmatten und kleine Öfchen gegen die Kälte. Inzwischen hat die UNHCR-Hilfe über 10.000 Männer, Frauen und Kinder erreicht. 
]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img height="239" src="/include/fckeditor/custom/Image/enfant iraquien(2).jpg" width="359" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">&nbsp;</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>Irak: UNHCR-Hilfe erreicht &uuml;ber 10.000 vertriebene Christen </h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5"><br /><br /><br />Mosul - In der nordirakischen Stadt Mosul l&auml;uft eine Vertreibungswelle gegen irakische Christen. Sie suchen in umliegenden D&ouml;rfern und St&auml;dten bei Freunden, Verwandten oder in Pfarrgeb&auml;uden Zuflucht. Die Fluchtbewegung hat auch schon Syrien erreicht. Das UN-Fl&uuml;chtlingshochkommissariat UNHCR verteilt seit Anfang der Vorwoche Decken, Schlafmatten und kleine &Ouml;fchen gegen die K&auml;lte. Inzwischen hat die UNHCR-Hilfe &uuml;ber 10.000 M&auml;nner, Frauen und Kinder erreicht. <br /><br />Doch weiterhin herrscht Bedarf an Lebensmitteln, Kleidung, Trinkwasser, medizinischer Hilfe sowie Zugang zu Schulen. Ein Netzwerk an UN-Hilfsprogrammen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) arbeitet mit UNHCR, das in den St&auml;dten Erbil und Dahuk Au&szlig;enstellen unterh&auml;lt, an der raschen Befriedigung der Bed&uuml;rfnisse. <br /><br />Insgesamt haben nach offiziellen Angaben bereits 2.500 der rund 3.000 christlichen Familien die Stadt fluchtartig verlassen &ndash; das sind etwa 15.000 M&auml;nner, Frauen und Kinder oder &uuml;ber 80 Prozent der Christen dort. &quot;Viele Christen aus Mosul sind systematisch vertrieben worden&quot;, wei&szlig; UNHCR-Sprecher Roland Sch&ouml;nbauer, &quot;sie sind nicht mehr sicher dort. UNHCR ist bereit, Mosul-Fl&uuml;chtlinge in den Nachbarl&auml;ndern zu unterst&uuml;tzen. Wir sind Syrien dankbar, dass es weiter Fl&uuml;chtlinge aufnimmt.&quot; <br /><br />Berichte von Morden an Christen, dazu Morddrohungen, Entf&uuml;hrungen und einsch&uuml;chternde SMS haben die Vertreibungswelle ausgel&ouml;st, die Christen in Angst und Schrecken versetzt. Inzwischen haben die ersten Vertriebenen die syrische Hauptstadt Damaskus erreicht. Beim UNHCR-B&uuml;ro haben sich 400 Mosul-Fl&uuml;chtlinge registrieren lassen, darunter Nina, eine Krankenschwester. Sie berichtete gegen&uuml;ber UNHCR-Helfern: &quot;Das hat vor Monaten mit Drohanrufen begonnen, dann kamen Briefe und sogar Zettel an unserer T&uuml;r.&quot; <br /><br />Als dann ein Freund vor dessen Sohn erschossen worden sei, habe sie sich zur Flucht durchgerungen. Ihre gebrechliche Mutter hat sie in einem Dorf au&szlig;erhalb von Mosul zur&uuml;cklassen m&uuml;ssen. Seither konnte sie sie nicht mehr kontaktieren. &quot;Wir haben geh&ouml;rt&quot;, erz&auml;hlte Sara (Namen ge&auml;ndert), eine andere Christin, &quot;dass elf Christen in Mosul nach Kontrolle ihrer Identit&auml;tspapiere auf der Stelle umgebracht wurden.&quot; Die M&ouml;rder ihrer Freunde waren als Polizisten verkleidet gewesen.&nbsp;<br /> </td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2008-10-24/357</link>
</item>
<item>
<title>Drama im Jemen: Etwa hundert Boatpeople vermisst </title>
<description><![CDATA[Sana&#039;a - Zusammen mit zahlreichen Partnerorganisationen hat UNHCR die Suche nach rund 100 Vermissten im Golf von Aden ausgeweitet. Die Menschen waren fünf Kilometer vor der jemenitischen Küste von den Schmugglern gezwungen worden, über Bord zu springen, berichten einige der insgesamt 47 Überlebenden. Fünf Leichen konnten bislang geborgen werden. ]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img style="WIDTH: 355px; HEIGHT: 254px" height="269" alt="" src="/include/fckeditor/custom/Image/yemen1(4).jpg" width="359" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">&nbsp;</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3><font size="2">Drama im Jemen: Etwa hundert Boatpeople vermisst</font> </h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5"><br /><br />Sana'a - Zusammen mit zahlreichen Partnerorganisationen hat UNHCR die Suche nach rund 100 Vermissten im Golf von Aden ausgeweitet. Die Menschen waren f&uuml;nf Kilometer vor der jemenitischen K&uuml;ste von den Schmugglern gezwungen worden, &uuml;ber Bord zu springen, berichten einige der insgesamt 47 &Uuml;berlebenden. F&uuml;nf Leichen konnten bislang geborgen werden. <br /><br />Die Umst&auml;nde der Trag&ouml;die sind weiter unklar. Nach Aussagen der &Uuml;berlebenden ist das Boot mit rund 150 Passagieren bereits am Montag im somalischen Hafen von Marera in der N&auml;he von Bossaso gestartet. Nach drei Tagen im Golf von Aden sei es dann f&uuml;nf Kilometer vom rettenden Ufer entfernt zu Tumulten gekommen. <br /><br />Auf Anweisung der Schmuggler mussten alle Passagiere &uuml;ber Bord springen und sollten den Rest der Strecke schwimmen. Lediglich zw&ouml;lf Menschen seien mit einem kleineren Boot zur K&uuml;ste gefahren. Alle &Uuml;berlebenden wurden indessen zu einem nahegelegenen UNHCR-B&uuml;ro gebracht, die Suche nach den Vermissten ausgeweitet. <br /><br />Durch die kriegerischen Zust&auml;nde in Somalia hat der Menschenschmuggel durch den Golf von Aden drastisch zugenommen. Allein in diesem Jahr sind etwa 32.000 Menschen durch den gef&auml;hrlichen Golf im Jemen angekommen. Mindestens 230 haben die &Uuml;berfahrt nicht &uuml;berlebt. Offiziell gelten 365 Menschen als vermisst. <br /><br /><br /></td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2008-10-13/353</link>
</item>
<item>
<title>Guterres ruft Exekutivkomitee zu mehr Hilfe auf </title>
<description><![CDATA[Genf - UN-Flüchtlingskommissar António Guterres hat vor noch mehr Flucht und Vertreibung gewarnt, die als Folge einer Kombination von ökonomischen, sozialen und politischen Trends in der Welt in den nächsten Jahren weiter zunehmen werde. Die Situation für arme und entwurzelte Menschen sei untragbar, so Guterres zur Eröffnung der diesjährigen Exekutivkomitee-Sitzung in Genf. 
]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img src="/include/fckeditor/custom/Image/guterres_speach(5).jpg" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">UN -&nbsp;Fl&uuml;chtlingskommissar Ant&oacute;nio Guterres @ UNHCR</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>Guterres ruft Exekutivkomitee zu mehr Hilfe auf </h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5"><br />Genf - UN-Fl&uuml;chtlingskommissar Ant&oacute;nio Guterres hat vor noch mehr Flucht und Vertreibung gewarnt, die als Folge einer Kombination von &ouml;konomischen, sozialen und politischen Trends in der Welt in den n&auml;chsten Jahren weiter zunehmen werde. Die Situation f&uuml;r arme und entwurzelte Menschen sei untragbar, so Guterres zur Er&ouml;ffnung der diesj&auml;hrigen Exekutivkomitee-Sitzung in Genf. <br /><br />Anf&auml;ngliche Hoffnungen auf weltweiten Frieden und Wohlstand nach Beendigung des Kalten Krieges seien nun &uuml;berschattet durch das Aufeinandertreffen mehrerer schwieriger globaler Herausforderungen, so der UNHCR-Boss. Sie reichten von den Auswirkungen des Klimawandels und der &Uuml;berbr&uuml;ckung sich aufklaffender &ouml;konomischer Ungleichheiten bis hin zum Wettbewerb um knapper werdende Ressourcen. <br /><br />Die Situation werde noch durch die weltweiten Turbulenzen an den Finanzm&auml;rkten, sich verschlechternde wirtschaftliche Zukunftsaussichten und alarmierende politische Entwicklungen verkompliziert. &quot;Der Wettbewerb um knappe Ressourcen ist zunehmend ein wichtiger Faktor bei der Entstehung und dem Fortbestehen von Gewalt&quot;, sagte Guterres vor den Delegierten der 76 Mitgliedsstaaten. &quot;Wir sind mit einer Reihe von untereinander verbundenen Konflikten konfrontiert, die sich von S&uuml;dwestasien &uuml;ber den Mittleren Osten bis hin zum Horn von Afrika erstrecken. Einige von ihnen haben sich noch versch&auml;rft, mit ernsten Auswirkungen auf die globale Sicherheit.&quot; <br /><br />Der Klimawandel, extreme Armut und Konflikte seien zunehmend miteinander verbunden, sagte er. Als Konsequenz dessen h&auml;tten Flucht und Vertreibung zugenommen und damit auch die Anforderungen an UNHCR. Ende 2007 habe es 11,7 Millionen Fl&uuml;chtlinge weltweit gegeben, Tendenz steigend. Dies gelte auch f&uuml;r die Zahl der Binnenvertriebenen. Von insgesamt 26 Millionen Menschen, die innerhalb ihres Heimatlandes vor einem Konflikt fliehen mussten, ist UNHCR nun f&uuml;r insgesamt 14 Millionen in 28 Staaten t&auml;tig &ndash; mehr als doppelt so viele wie noch im Jahr 2005. <br /><br />&quot;In den letzten 18 Monaten haben wir Nothilfe in &uuml;ber 40 Staaten leisten m&uuml;ssen&quot;, sagte der UN-Fl&uuml;chtlingskommissar. Vor diesem Hintergrund rief er zu einer ernsten und systematischen Debatte &uuml;ber die Reaktion der internationalen Gemeinschaft, das wachsende Ausma&szlig; und die Komplexit&auml;t von Flucht und Vertreibung auf. &quot;Im letzten Jahr hatten wir 197 Nothilfe-Eins&auml;tze. Diese Zahl ist dieses Jahr bereits jetzt &uuml;berschritten.&quot; <br /><br />Aus der operativen Finanzreserve stellte UNHCR im Jahre 2006 insgesamt 34 Millionen US-Dollar bereit, 2007 waren es &uuml;ber 87 Millionen. Nun muss man mit 150 Millionen rechnen. Insgesamt veranschlagt UNHCR in diesem Jahr ein Budget von 1,6 Milliarden US-Dollar (2006: 1,1 Mio.). <br /><br />Guterres sagte, diese Zahlen zeigten den dramatischen Druck, der auf UNHCR laste. Man tue dabei sein Bestes, um die Gesamtkosten zu minimieren. Hierzu seien eine Reihe von Reformen seit 2006 durchgef&uuml;hrt worden, wodurch zus&auml;tzliche 22 Millionen US-Dollar f&uuml;r die Bek&auml;mpfung von Malaria und Unterern&auml;hrung sowie die Bek&auml;mpfung sexueller Gewalt in mehreren Staaten zur Verf&uuml;gung gestellt werden konnten. <br /><br />Abschlie&szlig;end erinnerte Guterres das Exekutivkomitee daran, dass UNHCR seine Aufgaben nur mit einem angemessenen Budget finanzieren k&ouml;nne. Der Vorschlag f&uuml;r das Budget 2009 liege bei 1,275 Milliarden US-Dollar, plus 535 Millionen f&uuml;r zus&auml;tzliche Programme. <br /><br />&quot;Wir tun unser Bestes, effizienter und effektiver zu sein. Mit unserem Budget k&ouml;nnen wir jedoch die Anforderungen, die bereits jetzt an uns gestellt werden, nicht erf&uuml;llen. Gleichzeitig werden wir aber aufgefordert, immer mehr zu tun und immer gr&ouml;&szlig;ere Anforderungen zu &uuml;bernehmen. Die hohen Nahrungsmittel- und Energiekosten gef&auml;hrden bereits jetzt jene Menschen, die uns anvertraut sind.&quot; <br /><br />Guterres warnte, &quot;ein hungriger Mensch ist ein w&uuml;tender Mensch&quot;. Falls es der internationalen Gemeinschaft nicht gel&auml;nge, die Grundversorgung der &Auml;rmsten der Armen auf der Welt sicherzustellen, &quot;dann k&ouml;nnen wir in den n&auml;chsten Jahren nur noch gr&ouml;&szlig;ere soziale und politische Unruhen erwarten.&quot; <br /><br /><br /><br /><br /></td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2008-10-08/348</link>
</item>
<item>
<title>Flüchtlings-Odyssee eines Irakers endet in Australien </title>
<description><![CDATA[Sieben Jahre nach seiner Flucht aus dem Irak ist Ihsan Abdulrassoul Hassoun dort angekommen, wo er immer hin wollte: Australien. Mit Unterstützung von UNHCR und der australischen Regierung hat sich für den 48-Jährigen somit der Traum vom neuen Leben erfüllt. Nach Stationen in Malaysia und Indonesien kann er jetzt legal zu seinem Neffen reisen. 
]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img height="239" src="/include/fckeditor/custom/Image/Australian(2).jpg" width="359" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">Sicherheitskontrolle am Flughafen von Jakarta: der Fl&uuml;chtling Ihsan Abdulrassoul Hassoun erreicht endlich Australien <br />&copy; UNHCR/A.Restu </td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>Fl&uuml;chtlings-Odyssee eines Irakers endet in Australien </h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">&quot;Alles, woran ich denken konnte, war zu ihm nach Australien zu fahren&quot;, beschreibt der Iraker seinen langen Weg der letzten Jahre. Bereits 2001 wurde er als Mitglied einer religi&ouml;sen Minderheit aus seiner Heimat vertrieben. An Bord eines Schmugglerbootes wurde ihm die Einreise nach Australien im September des gleichen Jahres allerdings verw&auml;hrt. Die australische Marine hatte das Boot abgefangen und zur&uuml;ck nach Lombok Island, Indonesien, begleitet. Sp&auml;ter dann noch nach West Java. <br /><br />Es folgten sieben Jahre, die der Betroffene selbst als &quot;Tor zur H&ouml;lle&quot; bezeichnet: &quot;Ich konnte nirgends Arbeiten, weil ich illegal im Land war. Und ich konnte nirgends Anschluss finden oder mich niederlassen. Auch wenn die Menschen um mich herum zumeist recht nett gewesen sind, so sah ich meine eigene Zukunft sehr schwarz vor mir&quot;, so Ihsan. <br /><br />Nachdem der Iraker &uuml;ber Jahre vergeblich versucht hat, als Fl&uuml;chtling anerkannt zu werden, hat ihm ein UNHCR-Initiativprogramm neue Hoffnung geben k&ouml;nnen: Dies wurde 2005 speziell f&uuml;r Iraker und Afghanen konzipiert, die bereits seit Jahren in Indonesien festsitzen und weder zur&uuml;ck noch arbeiten k&ouml;nnen. Auch der Zugang zu Bildungseinrichtungen oder zu Mietwohnungen ist f&uuml;r die meisten Illegalen kaum zu realisieren. <br /><br />&quot;Die indonesische Regierung ist mit dem zeitlich befristeten Aufenthalt von Fl&uuml;chtlingen immer sehr gro&szlig;z&uuml;gig umgegangen, w&auml;hrend wir versucht haben, dauerhafte L&ouml;sungen f&uuml;r die Betroffenen zu finden&quot;, so Robert Ashe, UNHCR-Regionalvertreter in Jakarta. &quot;Diese L&ouml;sung hat Australien als ein starker finanzieller Partner von UNHCR anbieten k&ouml;nnen. Andererseits arbeitet Australien bei der Neuansiedlung von Fl&uuml;chtlingen aus Erstzufluchtsl&auml;ndern eng mit uns zusammen.&quot; <br /><br />&quot;Nun kann ich meine Zukunft aktiv gestalten,&quot; freut sich Ihsan. &quot;Ich m&ouml;chte erst einmal Englisch lernen und eine Arbeit finden.&quot; Dann steigt in den Flieger nach Downunder. </td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2008-10-03/347</link>
</item>
<item>
<title>Premiere: Dokumentarfilm &quot;La Forteresse&quot;</title>
<description><![CDATA[Seit dem 17. September 2008 ist der Dokumentarfilm « La Forteresse » (dt. Die Festung) von Fernand Melgar in den Kinos der französischen Schweiz zu sehen. 
Der Film gibt uns einen Einblick in das Alltagsleben im Aufnahmezentrum Vallorbe, dem einzigen Zentrum für Asylsuchende in der französischen Schweiz]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img style="WIDTH: 356px; HEIGHT: 196px" height="135" src="/include/fckeditor/custom/Image/Forteresse_06 (WinCE)(5).jpg" width="240" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">Eine Szene aus &quot;La Forteresse&quot; @ Courtesy of LookNow/ZH</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>Premiere: Dokumentarfilm &quot;La Forteresse&quot;</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">Seit dem 17. September 2008 ist der Dokumentarfilm &laquo; La Forteresse &raquo; (dt. Die Festung) von Fernand Melgar in den Kinos der franz&ouml;sischen Schweiz zu sehen. <br />Der Film gibt uns einen Einblick in das Alltagsleben im Aufnahmezentrum Vallorbe, dem einzigen Zentrum f&uuml;r Asylsuchende in der franz&ouml;sischen Schweiz. <br /><br />Es beherbergt im Idealfall 180 Personen und hat in letzter Zeit vor allem aufgrund der gespannten Beziehungen zwischen Einheimischen und Zentrumbewohnern Schlagzeilen in den Medien gemacht. <br />Es ist das erste Mal, dass innerhalb eines Schweizer Asylzentrums gefilmt wird. <br /><br />&bdquo;La Forteresse&ldquo; &ndash; so der Regisseur &ndash; ist &bdquo;ein engagierter, aber kein milit&auml;rischer Film&ldquo;, der dem Zuschauer die M&ouml;glichkeit gibt, sich seine eigene Meinung zu bilden, indem er den oft ersch&uuml;tternden Geschichten der Asylsuchenden lauscht. <br /><br />Der Dokumentarfilm hat auf dem letzten Festival von Locarno den Preis &bdquo;Pardo d&rsquo;oro&ldquo; erhalten und wird in n&auml;chster Zeit auch auf verschiedenen internationalen Filmfestivals pr&auml;sentiert werden. In den Kinos der deutschen und italienischen Schweiz wird er voraussichtlich ab 2009 erscheinen. <br /><br />Weitere Informationen zum Film finden Sie unter www.laforteresse.ch. <br /><br /></td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2008-09-19/332</link>
</item>
<item>
<title>UNHCR in Pufferzone</title>
<description><![CDATA[Gori, Georgien – UNHCR-Teams konnten endlich in die russisch kontrollierte Pufferzone nördlich der Stadt Gori einreisen.]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img height="253" src="/include/fckeditor/custom/Image/georgia(2).jpg" width="380" alt="" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">Die meisten georgischen Binnenfl&uuml;chtlinge stammen aus S&uuml;dossetien. &copy; UNHCR 2008/Y.Mechitov<br /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>UNHCR in Pufferzone</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">Gori, Georgien &ndash; UNHCR-Teams konnten endlich in die russisch kontrollierte Pufferzone n&ouml;rdlich der Stadt Gori einreisen. Aufgrund der instabilen Sicherheitslage war UNHCR der Zutritt in das Gebiet w&auml;hrend der letzten Wochen nicht m&ouml;glich gewesen. Die ersten Missionen an diesem Wochenende sind daher ein wichtiger Schritt, um vollen Zugang zu erhalten. <br /><br />Nun plant UNHCR regelm&auml;&szlig;ige Erkundungsmissionen in die Pufferzone. Zun&auml;chst stehen die Gebiete im Vordergrund, aus denen die meisten der Vertriebenen stammen, die derzeit in Gori untergekommen sind. Sie waren aus ihrer Heimat geflohen, als Anfang August der Konflikt &uuml;ber das benachbarte S&uuml;dossetien eskaliert war. <br /><br />Die beiden ersten Erkundungsmissionen f&uuml;hrte UNHCR in vier D&ouml;rfer n&ouml;rdlich von Gori, durch Karaleti, Tkiavi, Kitsnisi und Dzevera. Ziel war es, sich einen ersten &Uuml;berblick &uuml;ber die humanit&auml;re Situation vor Ort zu verschaffen. <br /><br />Die meisten Einwohner der in Gori umliegenden D&ouml;rfer sind in ihre H&auml;user zur&uuml;ckgekehrt. Innerhalb der Pufferzone allerdings gibt es gro&szlig;e Unterscheide. So sind in die Region Karaleti, nahe Gori, 80 Prozent der Bev&ouml;lkerung zur&uuml;ckgekehrt. Weiter einw&auml;rts ist die Anzahl der R&uuml;ckkehrer betr&auml;chtlich geringer: So sind etwa nach Kitnisi bis jetzt nur zehn Prozent der Einwohner zur&uuml;ckgekehrt. <br /><br />&quot;Noch herrscht gro&szlig;e Angst unter den Menschen, die wieder in ihren H&auml;usern leben. Gewalt, Pl&uuml;nderungen und Brandstiftung seitens marodierender Milizen haben eine Atmosph&auml;re der Furcht und der Unsicherheit geschaffen&quot;, so ein UNHCR-Sprecher. <br /><br />Die Zerst&ouml;rung von H&auml;usern ist nicht so weit vorangeschritten wie zun&auml;chst angenommen und variiert von Dorf zu Dorf. In Karaleti wurden 29 von 600 H&auml;usern zerst&ouml;rt. Nur wenige H&auml;user wurden dagegen in Kitsnisi abgebrannt. <br /><br />Die Situation und der Bedarf innerhalb der D&ouml;rfer n&ouml;rdlich von Gori ist &auml;hnlich, da sie &uuml;berwiegend auf die Landwirtschaft angewiesen sind. Nach Angaben der Menschen vor Ort sind 70 bis 80 Prozent der diesj&auml;hrigen Ernte verloren. <br /><br />Da die &ouml;rtliche Gasleitung nicht mehr funktioniert, sind die Dorfbewohner nun auf Feuerholz angwiesen, das in der Folge um 50 Prozent teurer geworden ist. In der Pufferzone gibt es keine medizinischen Einrichtungen. Daher ist die Bev&ouml;lkerung auf &auml;rztliche Versorgung aus Gori angewiesen. Die Schulen sind weiterhin geschlossen. <br /><br />Nach ersten Einsch&auml;tzungen wurde deutlich, dass die R&uuml;ckkehrer Hilfe beim Wiederaufbau und der Wiedereingliederung ben&ouml;tigen. Au&szlig;erdem herrscht Bedarf an Nahrungsmitteln und Feuerholz. <br /><br />Aktuell beziffert UNHCR die Anzahl der Menschen, die gezwungen wurden ihre Heimat zu verlassen, auf 192.000: 127.000 innerhalb Kern-Georgiens und 30.000 in S&uuml;dossetien. 35.000 Menschen flohen nach Nordossetien in der Russischen F&ouml;deration. Von den 127.000 Binnenvertriebenen in Georgien sind 68.000 zur&uuml;ckgekehrt. Nach Sch&auml;tzungen von UNHCR und der georgischen Regierung werden weitere 5.000 vor dem kommenden Winter heimkehren. <br /><br /></td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2008-09-18/322</link>
</item>
<item>
<title>Nansen-Flüchtlingspreis 2008 für UN-Minenräumer</title>
<description><![CDATA[Beirut – Der Nansen-Flüchtlingspreis 2008 geht an Christopher Clark, den britischen Leiter des UN-Aktionsprogramms gegen Minen im südlichen Libanon.]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td>
			<p align="center"><img alt="" src="/include/fckeditor/custom/Image/NansenPasseport.jpg" /></p>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">Jedes Jahr wird der Nansen-Preis f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge einer Person oder einer Organisation im Dank f&uuml;r ihre Hilfe f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge vergeben. @UNHCR<br /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>Nansen-Fl&uuml;chtlingspreis 2008 f&uuml;r UN-Minenr&auml;umer</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<p>Beirut &ndash; Der Nansen-Fl&uuml;chtlingspreis 2008 geht an Christopher Clark, den britischen Leiter des UN-Aktionsprogramms gegen Minen im s&uuml;dlichen Libanon. Wie UN-Fl&uuml;chtlingshochkommissar Ant&oacute;nio Guterres in Beirut bekannt gab, erh&auml;lt auch Clarks Team von fast 1000 zivilen Minenr&auml;umern diese j&auml;hrlich verliehene Auszeichnung f&uuml;r die mutige Arbeit, das Entfernen von Tonnen t&ouml;dlicher Munition &ndash; ein Hindernis f&uuml;r die sichere R&uuml;ckkehr von Hunderttausenden Vertriebenen. <br /><br />&quot;Chris Clark sowie seine libanesischen und internationalen Mitarbeiter im UN-Aktionsprogramm gegen Minen haben den s&uuml;dlichen Libanon mutig von den Resten des Krieges und den Streubomben befreit&quot;, sagte Guterres. &quot;Durch ihre sorgf&auml;ltige Arbeit und ihren Einsatz haben die Teams die Bedingungen f&uuml;r eine sichere und w&uuml;rdevolle R&uuml;ckkehr von fast einer Million vertriebener Libanesinnen und Libanesen geschaffen.&quot; <br /><br />Der Nansen-Fl&uuml;chtlingspreis wird j&auml;hrlich an eine Einzelperson oder eine Organisation f&uuml;r deren au&szlig;erordentliche Arbeit zugunsten von Fl&uuml;chtlingen verliehen. Er umfasst ein Preisgeld von 100.000 US-Dollar, das der Gewinner f&uuml;r ein Projekt seiner Wahl spenden kann. Die Nansen-Jury sagte, Chris Clark und sein Team seien aufgrund des herausragenden Beitrags f&uuml;r die Sicherheit der Binnenvertriebenen und der Heimkehrer im Libanon, aber auch der humanit&auml;ren Helfer ausgew&auml;hlt worden. <br /><br />Clark hat die H&auml;lfte seines Lebens in gef&auml;hrlichen Gegenden gearbeitet, darunter beim britischen Milit&auml;r. In den sp&auml;ten 90er Jahren wurde er Programm-Manager des UN-Aktionsprogramms gegen Minen im Sudan und Kosovo. 2003 verst&auml;rkte er das Koordinationszentrum S&uuml;dlibanon des UN-Aktionsprogramms gegen Minen. <br /><br />Sein Minenr&auml;um-Team sp&uuml;rte gro&szlig;e Mengen nicht explodierter Sprengk&ouml;rper (UXOs) sowie Zehntausende Minen auf und zerst&ouml;rte sie. Nach den f&uuml;nf Wochen Krieg im s&uuml;dlichen Libanon im Jahr 2006 konzentrierte es sich auf die Entsch&auml;rfung der t&ouml;dlichen Sprengk&ouml;rper, die von Streubomben ausgegangen waren, in D&ouml;rfern und auf landwirtschaftlich genutzten Fl&auml;chen. Sie entfernten etwa 149.000 nicht explodierte Objekte und arbeiteten eng mit lokalen Gemeinden an vertrauensbildenden Ma&szlig;nahmen, was den Weg f&uuml;r die R&uuml;ckkehr von rund einer Million vertriebener Libanesen ebnete. <br /><br />Die Feier des Nansen-Preises findet am 6. Oktober 2008 um 18 Uhr im Palais des Nations in Genf statt, am ersten Tag der j&auml;hrlichen Tagung des UNHCR-Exekutivkomitees. </p>
			<p>Da der Nansen-Preis unter anderem von der schweizerischen Regierung gespendet wird, war der Schweizer Botschafter im Libanon,&nbsp;Fran&ccedil;ois Barras, bei der heutigen Nansen-Pressekonferenz in Bierut zugegen, um dort die Schweiz zu repr&auml;sentieren.</p>
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>]]></Body>
<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2008-09-15/319</link>
</item>
<item>
<title>Golf von Aden: Opferzahl steigt auf 26</title>
<description><![CDATA[Zwei Tage nachdem 74 &#039;boatpeople&#039; an der Küste des Jemen angelangt sind, steigt die Zahl der Toten weiter an. ]]></description>
<Body><![CDATA[<table cellspacing="0" class="OuterDiv">
	<tbody>
		<tr>
			<td><img height="239" alt="" src="/include/fckeditor/custom/Image/golfe aden(1).jpg" width="359" /></td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="CaptionDiv">Trotz der lebensgef&auml;hrlichen &Uuml;berquerung des Golfs von Aden treten weiterhin zahlreiche Menschen an der somalischen K&uuml;ste die Reise an. &copy; UNHCR/A.Fazzina </td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">
			<h3>Golf von Aden: Opferzahl steigt auf 26</h3>
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td class="Padding5">Zwei Tage nachdem 74 'boatpeople' an der K&uuml;ste des Jemen angelangt sind, steigt die Zahl der Toten weiter an. Nach Angaben von UNHCR-Mitarbeitern vor Ort wurden bereits 26 Leichen angesp&uuml;lt. Allein im August sind mehr als 1.700 Menschen in 59 Booten an der K&uuml;ste des Jemen angelangt. Das sind mehr als dreimal soviele wie ein Jahr zuvor (633). <br /><br />&Uuml;berlebende berichten von rund 120 Personen, die am Dienstag auf einem kleinen Boot die K&uuml;ste des Jemen erreichen wollten. Unterwegs habe es Panik gegeben, so die Berichte, Menschen seien geschlagen oder &uuml;ber Bord geworfen worden. Andere wurden einfach ausgesetzt. &Uuml;ber 20 Menschen gelten weiter als vermisst. <br /><br />Die letzte &Uuml;berfahrt steht f&uuml;r die anhaltenden Trag&ouml;dien im Golf von Aden: Viele der j&uuml;nsgten Opfer seien aus Panik ins Meer gesprungen und ertrunken, als die Schmuggler sich einen Schusswechsel mit dem jemenitischen Milit&auml;r lieferten, berichten &Uuml;berlebende. Mindestens vier Menschen seien in dem Gedr&auml;nge an Bord gestorben. Aus lauter Verzweiflung habe sich ein Somali ins Meer gest&uuml;rzt und sei dabei ertrunken, berichtet ein Mann an der K&uuml;ste. <br /><br />Insgesamt haben in diesem Jahr schon jetzt 25.859 Menschen den gef&auml;hrlichen Seeweg auf Schmugglerbooten durch den Golf von Aden genommen. Etwa 200 sind dabei gestorben, 225 werden bis heute vermisst. Im Vorjahreszeitraum waren es 9.153 Ank&uuml;nfte, 267 Tote und 118 Vermisste. <br /><br />UNHCR hat seine Arbeit im Jemen in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut: Durch finanzielle Zuwendungen in H&ouml;he von 17 Millionen US-Dollar wurde zus&auml;tzliches Personal rekrutiert und die humanit&auml;re Hilfe sukzessive verbessert. <br /><br />Die im Mai abgehaltende Regionalkonferenz trug dazu bei, dass vor allem f&uuml;r die Betroffenen im Fl&uuml;chtlingslager von Kharaz und f&uuml;r die Ausbildung der jemenitischen Beamten und der K&uuml;stenwache Verbesserungen erzielt worden sind. UNHCR hat auch mehr Posten entlang des K&uuml;stenstreifens aufgestellt und ein Aufnahmelager ganz in der N&auml;he errichtet. <br /><br /></td>
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<link>http://www.unhcr.ch.preview14.net4all.ch/news/2008-09-15/318</link>
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